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Schalke: Immerhin zu Null

Die Schalker haben in der bisherigen Saison gerade bei Standards keinen Fuß in die Tür bekommen. Gegen Union Berlin konnte man allerdings alle Ecken und Freistöße halbwegs gut verteidigen, was dem einen oder anderen Mut zur Hoffnung gibt. In den ersten 20 Spielen haben die Knappen unfassbare 21 Gegentreffer nach Standards bekommen. „Wir haben konsequenter und mutiger verteidigt“, so Trainer Christian Gross nach der Partie.

Grundsätzlich konnten die Schalker zu viele Standards von Union schon in der Entstehung verhindern. Der erste Eckball kam erst nach 68 Minuten in den Strafraum der Knappen gesegelt, wurde dann aber von Shkodran Mustafi geklärt. „Das erste Mittel ist, die Zahl der ruhenden Bälle in unseren kritischen Zonen so gut es geht zu minimieren“, so Gross vor der Partie. Das erste Mal nach insgesamt 15 Auswärtsspielen konnten die Schalker ohne Gegentreffer auf des Gegners Platz bleiben. Ein eigener Treffer blieb aber ebenfalls aus und so hat sich die Lage der Königsblauen im Abstiegskampf kaum verbessert.

Noch schlimmer, denn S04 hat nicht einmal einen einzigen Schuss aufs Tor der Berliner abgegeben. Die beste Chance hatte Serdar in der 29. Minute, knallte den Ball aber knapp am Tor vorbei. Gross konnte natürlich mit der offensiven Leistung seiner Jungs nicht zufrieden sein. Als nächstes steht nun das große Revierderby gegen den BVB an, die sich glücklicherweise ebenfalls nicht in bester Verfassung befinden. „Wir wollen uns offensiver positionieren, um den Gegner noch mehr unter Druck setzen zu können“, so Gross. Wenn am Ende zumindest hinten die 0 wieder steht, wäre der erste Schritt zum Erfolg getan. Nicht auszudenken, was ein Sieg im Derby in der Endphase der Saison für Kräfte freisetzen könnte…

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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