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Mainz im Aufwind

Der Mainzer Trainer Bo Svensson ist mit der Trainingswoche der 05er sehr zufrieden, obwohl die winterlichen Bedingungen alles andere als einfach sind. Vor allem ist er begeistert von seinem neuen Schützling Robert Glatzel, auch wenn er weiterhin auf Robin Quaison in der Offensive verzichten muss.

„Außer, dass wir alle lange Unterhosen anziehen mussten, gab es kein Problem“, so der Trainer Bo Svensson, der sein Programm im Training trotz der niedrigen Tepmeraturen wie gewohnt durchziehen konnte: „Es war bisher eine gute Trainingswoche, sie ist noch nicht zu Ende. So ein Erfolg gibt natürlich auch ein bisschen Rückenwind für die nächste Aufgabe“, so der mittlerweile 41-Jährige. Am Wochenende geht es gegen Leverkusen zur Sache. Kommt es den Mainzern ggf. sogar entgegen, dass der Gegner vermutlich das Spiel machen wird und man sich auf Konter beschränken kann? „Das wäre für mich ein bisschen populistisch“, so der Coach.

Immerhin können die Mainzer mittlerweile behaupten, dass sie im Sturm nicht mehr ganz so schlecht aufgestellt sind, wie es noch in der Hinrunde der Fall war. Adam Szalai konnte beweisen, dass er auch mit seinen 33 Jahren noch wichtig sein kann. In diesem Winter kam dann noch Robert Glatzel dazu, der am letzten Freitag erstmals mit der Mannschaft trainieren konnte, nachdem er von Cardiff City zu den 05ern gewechselt ist. „Robert ist sehr gut angekommen. Ich habe am Mittwoch länger mit ihm gesprochen, er fühlt sich gut aufgenommen von der Mannschaft. Natürlich war alles ein bisschen hektisch mit seinem Wechsel. Er hat jetzt in Interviews betont, wie er auf die Bundesliga und Mainz brennt, das merkt man ihm auch im Alltag an. Er macht im Training einen guten Eindruck, er ist fit und bringt die Qualitäten mit, die wir von ihm erwarten“, freut sich Svensson.

Robin Quaison bleibt derweil weiterhin ein Problem, denn der Angreifer musste vor zwei Wochen im Spiel gegen Stuttgart mit einer Knieprellung ausgewechselt werden und ist noch immer nicht wieder fit. „Robin fällt nach wie vor aus“, so Svensson, der ansonsten keine Personalsorgen hat. Zumindest ein Punkt in Leverkusen würde dabei helfen, dass die Stimmung bei den Mainzern weiter ansteigt, was auch einen positiven Effekt auf die Mannschaft haben wird. „Ich weiß nicht, wie viel es die Spieler thematisiert haben, es ist ein Thema im Trainerbüro, da sitzt ja der ‚Kuhn'“, so Svensson mit Hinweis auf seinen Torwarttrainer Stephan Kuhnert: „Diese Woche ist komisch, normalerweise besteht bei allen Vorfreude. Hoffentlich können wir mit dem Fußball dazu beitragen, dass die Leute ein bisschen Freude haben…“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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