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Leverkusen: Die neue Flügelzange

Für die Leverkusener gab es gleich zwei Debütanten im Spiel gegen die Stuttgarter. Sowohl Demarai Gray (24), Neuzugang von Leicester City, als auch Jeremie Frimpong (20), der von Celtic Glasgow an den Rhein kam, war es die erste Partie in der Bundesliga. Beide konnten sich am Ende über einen tollen 5:2-Sieg freuen, Gray konnte sich sogar noch auf die Torjägerliste bringen.

Das Duo weiß, dass es in erster Linie als Ersatz für die Flügelzange bestehend aus Leon Bailey und Moussa Diaby gedacht ist. Gerade der junge Holländer Frimpong weiß, dass er bei seinen Chancen immer Leistung zeigen muss, wenn er auf mehr Spielzeit kommen möchte. In Leverkusen ist man von seinem Talent überzeugt, denn er bringt alles mit, was man als moderner Profi im Angriff haben muss. Er ist schnell, technisch versiert, hat ein sehr gutes taktisches Verständnis und Handlungsschnelligkeit. „Mir ist es egal, ob ich Rechtsaußen oder Rechtsverteidiger spiele“, so Frimpong voller Selbstbewusstsein.

Dabei hat der 20-Jährige sich nicht zufällig für Leverkusen entschieden. Die Werkself und Trainer Peter Bosz können kaum glaubwürdiger vermitteln, dass sie einer der Klubs sind, die schon für viele junge Talente ein sehr gutes Sprungbrett waren. Dabei muss man nur an Spieler wie Daniel Carvajal, Toni Kroos (beide Real Madrid) oder Kai Havertz (FC Chelsea) denken, die am Rhein zu echten Topspielern geworden sind und dann den ganz großen Sprung geschafft haben. Selbst die Umstellung in einem neuen Land machte ihm keine Angst. „Ich habe mit Leverkusener Spielern gesprochen und sie gefragt, wie die Liga ist und wie die Fans sind“, so der Youngster, der bisher noch nie außerhalb von Großbritannien gelebt hat.

Zunächst war er in Manchester für die City-Akademie aktiv, ging dann zu Glasgow und wurde letztendlich spätestens bei Celtic zum absoluten Toptalent. „Ich sollte einfach tun, was ich immer tue“, so der 20-Jährige über die Aussagen seiner neuen Teamkollegen und genau das möchte er nun tun. Zunächst einmal muss er sich aber sowohl bei seinem Team als auch bei seinem Trainer mit guten Leistungen in den Vordergrund spielen: „Ich muss sie beeindrucken. Dann werden sie mir vertrauen. Und wenn sie mir vertrauen, dann kann ich frei aufspielen“, so Frimpong.

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