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Frankfurt: Selbstvertrauen wo man hinsieht

Wenn man sich nur die Ergebnisse des Kalenderjahres anschaut, sind die Frankfurter gerade mit 19 von möglichen 21 Punkten der Tabellenführer vor den Bayern. Kein Wunder, dass die Hessen mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein unterwegs sind und sich auch in der Hinsicht nicht vor dem Rekordmeister verstecken müssen.

Unter anderem zeigte man auch am Wochenende wieder die aktuelle Form, denn einen Ausgleich kurz nach dem Seitenwechsel einfach locker wegzustecken zeugt von großer Ruhe im Verein. Nach gut einer Stunde sorgten die Frankfurter im Spiel gegen Hoffenheim dann mit einem Doppelpack für den nächsten Dreier. „Wir wissen um unsere Qualität. Selbst wenn wir das 1:2 gekriegt hätten, wäre das noch kein Problem gewesen und wir wären in unserer aktuellen Form zurückgekommen“, so Martin Hinteregger nach der Partie.

„In der 50. Minute habe ich rausgeschaut und Luka (Jovic, Anmerkung der Redaktion) beim Aufwärmen gesehen“, so der Verteidiger weiter: „Da habe ich mir gedacht: Was kann schon passieren? Es kann immer noch Luka kommen, und der macht dann schon noch was. So denken wir im Moment. Und wir werden von Spiel zu Spiel stärker.“ Dieses Gefühl wird wohl in erster Linie von Trainer Adi Hütter gefördert, der seiner Mannschaft schon seit Wochen mit auf den Weg gibt, dass sie wie ein Spitzenteam agiert und sich mittlerweile auch in der Tabelle in diesen Regionen befindet.

Normalerweise halten die Verantwortlichen immer den Ball flach, wenn es gut läuft, die Frankfurter hingegen gehen ganz offen mit ihrem Formhoch um. Das bringt ihnen eine gehörige Portion Sympathie in ganz Deutschland und solange die Ergebnisse stimmen, hinterfragt auch niemand diese Einstellung. In zwei Wochen steht nun das Spitzenspiel gegen die Bayern an und obwohl man in der Hinrunde mit 0:5 untergegangen ist, dürfte auch hier das Selbstvertrauen kaum kleiner ausfallen.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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