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Wolfsburg: Bialek startet durch

Bartosz Bialek trifft und die Wolfsburger gewinnen. Der Pole konnte mit seinem zweiten Saisontreffer den Erfolg über die Mainzer unter der Woche einleiten. Der gerade einmal 19-Jährige hat damit wieder einmal bewiesen, dass er für die Wölfe und Trainer Oliver Glasner noch von großem Wert sein kann.

Maxi Arnold spielte einen Traumpass auf den gestarteten Bialek in den freien Raum. Der Pole schloss direkt ab und markierte damit den Treffer, der dazu führte, dass das Spiel gegen Mainz neuen Schwung bekam. Dabei wurde er gerade einmal fünf Minuten vorher eingewechselt. „Wir wissen, dass Bartosz eine unglaubliche Stärke im Abschluss hat“, so Sportdirektor Marcel Schäfer zufrieden über den Fünf-Millionen-Euro-Sommerneuzugang von Zaglebie Lubin.

Bialek ist zwar noch kein Stammspieler, konnte die Erwartungen an seine Person bislang aber voll erfüllen. Mit seinen gerade einmal 19 Jahren sollte er langsam an das Niveau in der Bundesliga herangeführt werden und das scheint er bislang sehr gut zu meistern. Immer wenn er ins Spiel kommt, kann er den Wolfsburgern helfen. Auch wenn er hier und da noch eine Chance liegen lässt, muss man ihm doch zu Gute halten, dass er sich selbst immer wieder in aussichtsreiche Abschlusspositionen bringen kann. Seinen ersten Treffer in der Liga markierte er Ende November beim 5:3 über die Bremer. Hat er damit nun das Schicksal eines anderen VfL-Stürmers besiegelt?

Nicht nur die Stärke beim Abschluss, vor allem sein Fleiß wird Bialek in Wolfsburg nachgesagt. Er schiebt immer Extraeinheiten um unter anderem von einem gestandenen Stürmer wie Wout Weghorst zu lernen. Bei den Wölfen ist er in der internen Rangliste zumindest schon einmal an Daniel Ginczek vorbeigezogen. In seinen bisher 8 Spielen hat er 161 Minuten Einsatzzeit bekommen. Ginczek hingegen ist bei 6 Partien, 145 Spielzeit und keinem einzigen Treffer.

In der Zwischenzeit soll Ginczek wohl schon bei einigen Konkurrenten wie z.B. dem 1. FC Köln auf der Liste stehen. Ein konkretes Angebot soll bei den Wölfen aber noch nicht auf dem Tisch liegen und zudem wollen die Niedersachsen ihn auch nicht zwingend abgeben. Sollte Weghorst ausfallen, wäre es wohl etwas zu viel, alle Verantwortung auf den Schultern eines 19-Jährigen abzuladen. Wenn Ginczek gehen würde, könnten die Wölfe aber immer noch selbst auf dem Transfermarkt nachlegen.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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