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Mainz: Kohr kommt aus Frankfurt

Die Mainzer machen Nägel mit Köpfen und sichern sich die Dienste von Frankfurts Dominik Kohr bis zum Saisonende auf Leihbasis. Es fehlen allerdings noch ein paar Details, sodass der Mittelfeldmotor noch nicht unter der Woche für die 05er antreten kann. Immerhin konnte vermeldet werden, dass Stefan Bell seinen ersten Einsatz nach fast zwei Jahren gut überstanden hat und somit auch für einen weiteren Einsatz in Frage kommt. Die Chancen stehen besonders gut für den Routinier, da die Mainzer immer noch auf Jeremiah St. Juste und Daniel Brosinski verzichten müssen.

„Für beide wird es nicht reichen“, so der neue Mainzer Trainer Bo Svensson vor dem Spiel am Dienstag gegen den VfL Wolfsburg. St. Juste hat weiterhin mit muskulären Problemen im Oberschenkel zu kämpfen, Brosinski hat sich im Training des Knie überstreckt und dabei sein Außenband beschädigt. Derweil bleibt offen, ob Svensson wie gegen Dortmund eine Dreier-/Fünferkette in der Abwehr aufstellen wird. Es spricht viel dafür, eine genaue Auskunft wollte der Übungsleiter allerdings nicht geben. Immerhin steht Bell wieder voll zur Verfügung, was alle bei den Mainzern sehr freuen dürfte. „Ich habe am Sonntag mit ihm gesprochen, er hat natürlich registriert, dass er sehr wertvoll war und er fühlt sich körperlich gut“, so Svensson.

Der neue Coach, der selbst bis 2014 noch mit Bell gekickt hat, weiß natürlich genau, was er am 29-Jährigen hat. „Er bringt viel Erfahrung mit, viel Herz für den Verein und er wird nicht unruhig da hinten. Dieses Paket spielerisch und mental ist wichtig für die Gruppe und wird es auch bleiben – auch wenn er mal nicht spielt. Der Mensch und der Fußballspieler Stefan Bell wird ein wichtiger Teil von Mainz 05“, so Svensson voll des Lobs über seine Nummer 16, der wegen einer schweren Knöchelverletzung über 20 Monate lang kein Spiel absolvieren konnte.

Derweil sind in Mainz auch alle froh darüber, dass sie mit Dominik Kohr von den Frankfurtern eine weitere Alternative für das Mittelfeld bekommen haben. „Wir haben mit Dominik Kohr und der Eintracht gute Gespräche geführt, aber es ist noch nichts definitiv. Es ist auf einem Weg, der positiv enden könnte. Wir werden sehen, wie schnell wir es diese Woche finalisieren können“, so Mainz-Sportdirektor Martin Schmidt. Im Zentrum sind die 05er auch zahlenmäßig gut besetzt, sodass es durchaus sein kann, dass im Januar noch der eine oder andere Spieler die Mainzer verlassen wird. Bis dato haben die Rheinhessen nur Aaron (Celta Vigo) und Abass Issah (Twente Enschede) ziehen lassen.

Wenn es dann am Dienstag gegen Wolfsburg geht, kommt es auch zu einem Wiedersehen mit Ridle Baku, der im Oktober für rund 10 Millionen Euro von den Mainzern zu den Wölfen gewechselt ist. „Wir kennen Ridle sehr gut, er ist ein richtig guter Spieler, wir freuen uns über seine tolle Entwicklung. Ich habe ihn leider in der Jugend nicht trainiert, aber immer verfolgt“, so Svensson.

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