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Bayern: Zurück nach Blamage

Die Bayern haben gegen Freiburg nicht überzeugt, allerdings konnte man den Vorsprung an der Tabellenspitze doch weiter ausbauen. Nach der Partie erhielt Leroy Sané noch ein Extralob von seinem Trainer Hansi Flick.

Alle waren gespannt darauf, wie die Bayern nach dem Aus im Pokal gegen Holstein Kiel nun in der Bundesliga agieren würden. Insgesamt brachte Trainer Hansi Flick gleich sechs neue Spieler von Beginn an, doch eine gewisse Rotation war zu erwarten. „Die Aufstellung“, so Freiburgs Christian Streich noch vor dem Anpfiff in München, „habe ich vorher schon gewusst.“ Beide Startformationen hatten aber nicht lange Bestand, denn Streich musste schon nach 5 Minuten verletzungsbedingt wechseln und bei Flick war es in der 28. Minute soweit.

Bei den Bayern musste Gnabry angeschlagen ausgewechselt werden. „Ich denke, dass die Verletzung nicht schwer ist, dass nur der Muskel zugemacht hat“, so Flick nach dem knappen 2:1 über die Freiburger: „Er ist direkt behandelt worden. Ich gehe davon aus, dass es relativ schnell geht. Es kam vom Rücken.“ Leroy Sané kam für seinen Kumpel in die Partie und machte eines seiner besten Spiele seit seinem Wechsel im vergangenen Sommer. Unter anderem konnte Sané das Siegtor von Thomas Müller vorbereiten. „Er hat auch gegen den Ball gut gearbeitet„, so sein Trainer: „Und wirklich nach hinten den Sprint angesetzt und den Ball gewonnen. Auch da haben wir heute eine gute Entwicklung gesehen.“

Der Meinung waren auch Sanés Mitspieler. „Leroy hat heute gezeigt, wie wichtig er für uns sein kann. Was er für eine Mentalität an den Tag legt, das ist heute top gewesen. Wie er in den letzten zehn, 15 Minuten noch mal nach hinten sprintet – das ist das, was wir von ihm sehen wollen“, so Leon Goretzka gegenüber Sky. Trotz des engen Ergebnisses war Flick mit der Kommunikation auf dem Platz zufrieden und natürlich auch mit der tabellarischen Situation, die sich durch den Sieg und die Patzer der Konkurrenz ergeben hat. „Schon gut, dass wir uns diese vier Punkte Vorsprung erarbeitet haben“, so der Trainer, der vor der Partie überhaupt nicht genau wusste, wen er spielen lassen würde: „Douglas Costa und Bouna Sarr waren heute nicht im Kader, weil wir viele gesunde Spieler haben. Deswegen mussten wir entscheiden, und die beiden hat es heute getroffen.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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