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Frankfurt: Younes wird gebraucht

Die Frankfurter waren mit dem Aus im Pokal gegen Leverkusen natürlich alles andere als zufrieden. Dabei hätte die Partie durchaus auch in eine andere Richtung laufen können, wenn André Silva seine Großchance zum 2:0 genutzt hätte. Schmerzlich wurden auch die Dienste von Amin Younes vermisst, der nach einer knappen halben Stunde ausgewechselt werden musste.

Der  Deutsch-Libanese wurde bei den Hessen schon extrem gut integriert, was sich zeigte, nachdem das Spiel nach dessen Verletzung etwas ins Stocken geraten ist. Immerhin droht dem Kreativ-Allrounder keine lange Pause, wie heute bekannt gegeben wurde. Am Wochenende geht es gegen Schalke und hier sollte er schon wieder mit von der Partie sein. „Kein struktureller Schaden“, so lautet die Diagnose bei Younes nach den ersten Untersuchungen. Im Pokal bekam der mittlerweile 27-Jährige einen Tritt gegen die Achillessehne. Nach der Auswechsel ging dann auch der Fluss der Frankfurter etwas verloren. „Der Ausfall von Amin hat sehr wehgetan“, so Trainer Adi Hütter.

Unter anderem wusste auch Mittelfeldspieler Sebastian Rode, wo das Problem gelegen hat. „Amins Ausfall hat uns geschwächt, klar. Er ist sehr, sehr wichtig für uns und hat uns enorm gefehlt“, so der Sechser. Seit Younes gesetzt ist, läuft es einfach besser. „Diesen Lauf wollen wir jetzt fortsetzen“, so Sportvorstand Fredi Bobic schon direkt nach Abpfiff in der BayArena. Schon morgen oder spätestens am Freitag soll der Fixpunkt wieder mit den Kollegen trainieren können. „Ich hoffe, dass wir ihn bis Sonntag wieder hinbekommen“, so Hütter, der weiß, dass sein neuer Schützling durchaus auf die Zähne beißen kann, wenn es drauf ankommt: „Er kann einiges einstecken und geht nicht gerne raus. Aber in Leverkusen ging es nicht anders, er konnte einfach nicht mehr laufen.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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