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Freiburg: Rekordzeit

Die Freiburger befinden sich in der Form ihres Lebens. 5 Siege am Stück haben die Jungs aus dem Breisgau mit einem Vorverhältnis von 16:2 zustande gebracht. Kein Wunder, dass das ein absoluter Vereinsrekord ist. Das 5:0 gegen die Kölner war auf jeden Fall ein echter Fingerzeig in Richtung Konkurrenz und dabei benötigte man nicht einmal eine Torbeteiligung des Topscorers Vincenzo Grifo. Das freute tatsächlich auch Trainer Christian Streich nach der Partie.

„Wie Chicco Höfler den Ball erobert und dann das 2:0 erzielt, steht sinnbildlich für die Haltung der Mannschaft im Moment“, so Christian Streich über die Entschlossenheit seines Sechsers und erwähnte auch Grifo positiv, der in den vorherigen Spielen fünfmal treffen und zwei Assists gegeben konnte: „Es ist toll, wenn andere ein Tor machen. Ich habe Chiccos Tor erwähnt, Demi (Ermedin Demirovic, Anm. d. Red.) hat sich belohnt, Roland Sallai und auch Lucas Höler. Das ist auch wichtig, dass er mal wieder getroffen hat.“

Unabsichtlich vergaß Streich bei seinem Interview das 4:0 durch Philipp Lienhart. „Demi gewinnt hinten das Kopfballduell und legt super quer oder vielleicht wäre der Ball auch von alleine reingefallen. Ich stehe hinten gut und brauche ihn eigentlich nur über die Linie zu drücken – das Tor gehört zu 99 Prozent dem Demi“, so der Österreicher im Gespräch mit Sky. Der Innenverteidiger hat in dieser Saison nun schon drei Treffer auf dem eigenen Konto. Bei jedem Treffer stand er im Sechzehner immer genau richtig und brachte einen Schussversuch oder einen abgelenkten Ball gekonnt über die Linie der Gegner. Die Ecke in diesem Spiel kam von Grifo, eine Vorlage kann er sich für den vorletzten Ball aber nicht anerkennen lassen.

In den letzten 6 Spielen haben die Freiburger immer mindestens zwei eigene Treffer markiert. Das haben sie zuletzt in der Saison 1994/95 geschafft. Gleichzeitig ist die Siegesserie von 5 Spielen in Folge ebenfalls ein Rekord. 5 verschiedene Torschützen in nur einem Spiel gab es bei den Freiburgern bisher nur einmal in der Saison 2012/13 beim 5:3 über die Hoffenheimer. „Du bist als Trainer immer froh, wenn du die Torgefahr auf mehrere Schultern verteilt hast“, so Streich, der bei sicher nichts dagegen hätte, wenn Grifo beim nächsten Spiel am kommenden Sonntag gegen die Bayern wieder erfolgreich wäre.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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