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Hertha: Brunos Rückkehr

Das Spiel gegen die Arminia aus Bielefeld könnte für die Herthaner schon sehr bedeutsam werden. Derweil ist Manager Michael Preetz mit etwaigen Transfers beschäftigt, die der alten Damen schon in diesem Winter direkt weiterhelfen könnten. Immerhin gibt es beim Klub aus der Hauptstadt klare Vorgaben, was potenzielle Neuzugänge betrifft.

Zwischen unzähligen Klubs gibt es sehr gute Verbindungen, was sich immer wieder bei Transfers deutlich zeugt. Unter anderem spielte Hertha-Coach Bruno Labbadia schon aktiv für Arminia Bielefeld und auch Sportdirektor Arne Friedrich sowie Torwart Alexander Schwolow waren hier zu Gange. Gleichzeitig ist Mittelfeldspieler Arne Maier von den Berlinern an die Arminia ausgeliehen. Das Duell am Sonntag könnte also gleich aus mehreren Gründen eine wichtige Partie werden.

Rein sportlich gesehen wollen die Berliner nach dem Sieg gegen schalke nachlegen und den Abstand auf die Gefahrenzone durch einen Erfolg über einen abstiegsbedrohten Konkurrenten weiter ausbauen. Ein Dreier wäre etwas völlig Neues in dieser Saison, denn zwei Siege hintereinander sind der Hertha hier bislang noch nicht gelungen. „Es ist ja klar, dass wir unbedingt auch mal zwei Spiele in Folge gewinnen wollen“, so Labbadia vor dem Auswärtsspiel auf der Alm und betonte: „Wir sind erst mal froh, dass wir so gut ins neue Jahr gestartet sind. Jetzt haben wir ein Spiel vor der Brust mit einer hohen Intensität. Bielefeld ist die laufstärkste Mannschaft der Liga, die mit am intensivsten spielt. Das wird uns entgegenkommen.“

Obwohl wieder einmal keine Fans dabei sein werden, freut sich der Trainer auf seine Rückkehr nach Bielefeld. Gut möglich, dass er auf die Elf setzen wird, die auch Schalke mit 3:0 besiegen konnte. Derweil ist klar, dass Abwehrspieler Dedryck Boyata (Fußverletzung) wie auch die Flügelspieler Javairo Dilrosun (Bänderverletzung im Knie) und Mathew Leckie (Bauchmuskelprobleme) nicht mit dabei sein werden. Der restliche Kader steht der Hertha allerdings zur Verfügung, was in diesen Tagen schon ein Luxusproblem ist. Dennoch will die alte Dame in diesem Winter ggf. noch auf dem Transfermarkt zuschlagen, wenn sich eine gute Möglichkeit ergibt. „Wir wägen ab, was wir tun können – das alles mitten in einer Hochphase der Corona-Pandemie, die allen Vereinen ein wahnsinniges Einnahme-Minus beschert. Dafür möchte ich noch mal die Blicke schärfen“, so Preetz: „Trotzdem gucken wir, ob und wo es möglicherweise Spieler gibt, die Hertha aus dem Stand in der Lage sind zu verbessern. Wenn eine solche Gelegenheit auf dem Markt sein sollte, werden wir uns intensiv damit beschäftigen. Wenn nicht, dann nicht.“

In der Zwischenzeit scheint eine dauerhafte Verpflichtung von Matteo Guendouzi (21) kein Thema zu sein. Es gibt keine Kaufoption und der Kicker ist nur bis zum kommenden Sommer vom FC Arsenal ausgeliehen. Preetz kündigte bereits an, dass diese Entscheidung wohl erst im Sommer gefällt werden kann: „Der Fokus, auch von Matteo, liegt darauf, bis Saisonende hier so viel und so gut wie möglich für Hertha zu spielen. Danach wird es ausreichend Gelegenheit geben, um seine Zukunft zu besprechen.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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