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Frankfurt: Wer muss weichen?

Bei den Frankfurtern könnte man davon ausgehen, dass Trainer Adi Hütter gemäß dem Motto „Never change a winning Team“ auch die Partie gegen die Mainzer angeht, denn immerhin konnte man mit Leverkusen eine der heißesten Mannschaften der Stunde mit 2:1 besiegen. Doch nur die wenigsten gehen davon aus, dass Hütter wirklich keine Änderung im Kader vornehmen wird, denn gegen die Mainzer wartet ein echtes Kampfspiel auf die Hessen, anders als gegen die feinen Techniker von der Werkself.

Sebastian Rode könnte die einzige Konstante im Mittelfeld der Hessen sein. Wenn der 30-Jährige fit ist, spielt er in der Regel auch. Er ist einer der besten Zweikämpfer der Liga und verteilt zudem sehr viele Bälle, die er sich aus der Abwehr abholt. Wer an seiner Seite agieren wird, ist aber meist vor dem Spiel noch nicht genau geklärt, da es hier einige Optionen gibt. Im vergangenen Oktober fasste Rode seine eigene Rolle noch so zusammen: „Mir ist es wichtig, viele Ballkontakte zu haben, um das Spiel mitzugestalten. Aber es ist manchmal schwierig: Auf der einen Seite will man hinten den Spielaufbau antreiben, auf der anderen Seite sofort ins Gegenpressing kommen. Zusätzlich muss man die Mitte dichthalten und gegen Konter absichern. Es kommt also viel auf die Balance an. Deshalb sind die Wege manchmal etwas weiter, man muss sich intelligent bewegen“, so der Mittelfeldmotor.

An seiner Seite spielen allerdings immer wieder andere Kollegen. Erst war Dominik Kohr kurz gesetzt, danach war es Stefan Ilsanker und mittlerweile bekommt Djibril Sow öfter den Platz an der Sonne zugesprochen. Der Schweizer Nationalspieler kam ins Team, als Rode im November aufgrund einer Sehnenreizung eine Pause einlegen musste und konnte seitdem seine eigenen Leistungen immer weiter steigern. So kann man davon ausgehen, dass auch gegen die Mainzer Rode und Sow zusammen im Mittelfeld agieren werden. Heißt gleichzeitig aber auch, dass wohl entweder Ndicka oder Hasebe auf der Bank Platz nehmen müssen. Hasebe könnte nach der Rode-Rückkehr wieder in die Abwehr rücken, doch dann müsste eben Ndicka weichen, weil Hinteregger gesetzt ist.

Ansonsten kann man davon ausgehen, dass es keine größeren Veränderungen geben wird. Eventuell könnte Aymen Barkok ins Team kommen und Daichi Kamada verdrängen. Da erneut eine englische Woche ansteht, kann man davon ausgehen, dass Hütter ohnehin etwas rotieren muss.  

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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