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Köln: Keine Neuzugänge geplant

Bei den Kölnern gibt es ein großes Problem bzw. zwei Probleme, die direkt miteinander in Verbindung stehen. Es fehlt weiterhin an Personal, allerdings auch an Geld um personell noch einmal nachlegen zu können. Die Kassen sind so leer, dass es ggf. sogar überhaupt keine Neuzugänge in diesem Winter geben wird. Doch könnten etwaige Neuzugänge überhaupt die Probleme der Geißböcke in den Griff bekommen?

Sportchef Horst Heldt hat es in diesen Tagen nicht einfach, denn er weiß natürlich, dass der Kader hier und da noch verstärkt werden müsste, allerdings weiß er auch um die finanziellen Probleme des FC. „Ich brauche nicht eine Nummer 27 und 28 und 29 verpflichten. Wenn, dann muss das sinnvoll sein“, so Heldt am Sonntag und spielte darauf an, dass wohl der eine oder andere Spieler in diesem Winter gerne noch von der Gehaltsliste gestrichen werden dürfte. So wie es derzeit aussieht, muss Trainer Markus Gisdol aber mit dem Personal den Abstiegskampf angehen, das aktuell schon am Rhein zur Verfügung steht.

Der Anhang des FC will natürlich neue Spieler sehen, obwohl man zuletzt gegen Dortmund und Mainz durchaus gute Zeichen setzen konnte. Fakt ist, dass der Kader sich stabilisieren muss, denn nach guten Spielen folgte dann am letzten Wochenende mit der Niederlage gegen Augsburg wieder die große Ernüchterung. Unter anderem sind Schlüsselspieler im Kreativzentrum (Jonas Hector) oder in der Spitze (Sebastian Andersson) noch nicht wieder voll dabei oder können noch überhaupt nicht spielen, was natürlich nicht förderlich ist. „Wenn man die Spielzeit bekommt, muss man auch liefern“, so Heldt über seine Spieler, die zuletzt nicht zufrieden mit ihrer Rolle auf der Bank waren. Unter anderem ging es dabei um Anthony Modeste, der mit seiner Körpersprache nicht gerade den Eindruck von hartem Abstiegskampf machte.

Fakt ist, dass die Kölner in diesem Winter keinen Heilsbringer verpflichten werden, der die Geißböcke im Alleingang zum Klassenerhalt schießt. Selbst wenn ein Stürmer endlich regelmäßig treffen würde, müssten gleichzeitig auch die haarsträubenden Fehler in der Abwehr abgestellt werden, die immer wieder Punkte kosten. Am Beispiel von Marius Wolf werden die aktuellen Probleme ganz deutlich sichtbar. Die Dortmunder Leihgabe will eigentlich offensiv agieren, muss aber meist hinten rechts spielen, weil Benno Schmitz nicht fit wird und Kingsley Ehizibue wohl keine Rolle mehr zu spielen scheint.

Auf der linken Seite sieht es ähnlich aus, denn hier sitzt Jannes Horn wieder auf der Bank, der verletzte Jakobs wäre gern dabei, allerdings müsste dafür der ebenfalls verletzte Kainz einsatzbereit sein. Gisdol muss improvisieren und das zeigt sich in den ständig schwankenden Leistungen der letzten Spieltage. Bleibt abzuwarten, ob die Kölner noch Konstanz in ihren Kader und in ihre Leistungen bekommen werden.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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