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Hertha: Boyata fällt aus

Die Hertha aus Berlin müssen den Auftakt in 2021 gegen die Schalker bestreiten. Die Hauptstädter müssen dabei wohl auf Kapitän Dedryck Boyata verzichten. Der Abwehrchef der Berliner hat schon das Auftakttraining verpasst, nachdem er sich am 15. Dezember im Spiel gegen die Mainzer eine Fußverletzung zugezogen hat. Problematisch wurde es aber erst, als er mit der Verletzung kurze Zeit später noch gegen Freiburg spielte.

„Dedryck wollte in Freiburg unbedingt spielen“, so Hertha-Coach Bruno Labbadia am Montag in einer Medienrunde: „Wir wollten die freien Tage dazu nutzen, dass sich das Ganze beruhigt. Wir hatten die Hoffnung, dass die Tage dazu ausreichen. Aber wir sind eines Besseren belehrt worden. Es ist nicht besser geworden. Stand heute müssen wir ohne Dedryck planen, was das Schalke-Spiel betrifft.“ Nachdem Boyata eher schwach in die Saison gestartet ist, hat er sich kurz vor Jahresende zum absoluten Leistungsträger entwickelt. Gegen Schalke wird er wohl von Nationalspieler Niklas Stark ersetzt, der in dieser Saison von Labbadia meistens im Mittelfeld eingesetzt wurde.

Derweil ist auch Jhon Cordoba zurück im Training. Der Kolumbianer hat sich im November gegen Augsburg eine Bänderverletzung im linken Sprunggelenk zugezogen. Gestern konnte er nun erstmals wieder das komplette Trainingsprogramm mit seinen Kollegen abspulen. „Es ist positiv, dass Jhon dabei ist“, so Labbadia: „Er ist tatenfreudig, das merkt man.“ Der Trainer hat die freien Tage wohl auch genutzt, um ein paar ernste Worte mit Cunha zu sprechen, der vor der Pause noch zurecht scharf für seine Leistungen kritisiert wurde: „Wir setzen uns permanent auseinander. Matheus ist ein wichtiger Spieler, aber auch ein sehr junger Spieler, der Ups und Downs hat. Da muss man immer wieder neu justieren“, so Labbadia:  „Keiner kann sich über die Mannschaft stellen.“

Für die Berliner wird der erste Monat des Jahres einen sehr entscheidenden Charakter haben. Vor allem mit den ersten Spielen gegen Schalke, Bielefeld und Köln kann man die Wende schaffen und sich selbst aus dem Keller ziehen, wenn es allerdings schief geht, kann man für die Rest der Saison mit dem Abstiegskampf rechnen. „Wir sind mit unserer Ausbeute von 13 Punkten nicht zufrieden“, so Labbadia: „Damit kann man nicht zufrieden sein. Es wären mehr Punkte drin gewesen, aber die haben wir nicht geholt. Und dafür gibt es Gründe. Die kennen wir, und an ihnen arbeiten wir.“

Im ersten Training nach Weihnachten kamen vor allem die Offensivkräfte Krzysztof Piatek, Dodi Lukebakio, Matheus Cunha und Cordoba auf ihre Kosten, denn es stande Torabschlüsse nach Flanken an, bei denen die Berliner in den ersten 13 Spielen noch Probleme hatten. Am Dienstag stehen dann gleich zwei Einheiten an. Die Frage ist nur, ob die Berliner den Ausfall ihres Abwehrchefs kompensieren können.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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