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Gladbach: 6 Spiele Sperre für Thuram

Die Gladbacher müssen nun sehr lange auf Marcus Thuram verzichten. Nach seinem Aussetzer am Wochenende wurde der Angreifer vom DFB-Sportgericht hart bestraft und das natürlich auch zurecht. Es gab eine Spuckattacke, die laut den Beteiligten Gladbachern und auch laut Thuram nicht mit Absicht geschehen ist, dennoch muss der Franzose nun mit der Strafe leben.

„Wegen einer Tätlichkeit gegen den Gegner nach einer zuvor an ihm begangenen sportwidrigen Handlung“ muss Thuram nach DFB-Angaben vom Montag an insgesamt 6 Spiele pausieren. Wichtig ist dabei, dass die Strafe wettbewerbsübergreifend angelegt ist. Das erste Spiel ist demnach das heutige Spiel im DFB-Pokal gegen den Regionalligisten SV Elversberg. Hinzu kommt, dass die Sperre bis zum 21. Dezember 2021 auf Bewährung ausgestellt ist. So könnte Thuram schon am 22. Januar im Spiel gegen die Dortmunder wieder mitwirken.

Zu dieser Sperre kommt auch noch eine Geldstrafe in Höhe von 40.000 Euro. Die Fohlen selbst haben bereits ein Monatsgehalt als Strafe einbehalten. Das Geld soll einer gemeinnützigen Organisation gespendet werden. Eine ähnliche Strafe hatte auch Santiago Ascacibar im April 2019 bekommen, nachdem er im DFB-Pokal den Leverkusener Kai Havertz anspuckte. Thuram hatte in der Liga im Spiel gegen Hoffenheim seinen Gegenspieler Stefan Posch angespuckt, zentral aus kürzester Entfernung direkt ins Gesicht. Die Rote Karte war daher nur die logische Folge. Sein Coach Marco Rose hat sich schon nach dem Spiel im Namen des ganzen Vereins entschuldigt, die Entschuldigung vom Angreifer selbst erfolgte am Abend. Etwas befremdlich war allerdings, dass der Franzose es so darstellte, als wäre es keine Absicht gewesen, was anhand der Kamerabilder aber deutlich widerlegt werden kann.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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