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Köln: Versöhnlicher Abschluss?

Die Kölner haben sich für ihr kurzes Zwischenhoch schon gefeiert, doch nun folgte eine echte Klatsche im Derby gegen Leverkusen. Wie schon in den Spielen gegen Dortmund und Leipzig hat der FC erneut die Anfangsphase verspielt. Hoffnung macht nun aber die Rückkehr eines echten Leistungsträgers am Rhein.

FC-Geschäftsführer Horst Heldt betonte nach dem 0:4 gegen Leverkusen, dass es sich dabei nicht um einen krassen Rückschlag handle. Immerhin hatte man es mit dem aktuellen Tabellenführer zu tun, allerdings muss man den Kölnern trotzdem die Art und Weise der Niederlage ankreiden dürfen. Gegen Dortmund konnte der FC noch überraschen, gegen Leverkusen gab es dann aber keinen Stich. Die letzte Partie wird nun gegen Leipzig stattfinden und entscheiden, mit welchem Gefühl man in die kurze Winterpause geht. Immerhin steht dann auch noch ein nicht unwichtiges Pokalspiel gegen Osnabrück an.

Die Kölner müssen also tunlichst eine weitere Klatsche vermeiden. „Wir müssen einen richtig guten Tag erwischen, und der Gegner muss schwächeln“, so Heldt. In Dortmund war das eben so, denn der FC spielte ordentlich, gleichzeitig konnten aber auch die Top-Torjäger der Dortmunder nichts zustande bringen. Fakt ist aber auch, dass man sich nie auf die Schwäche des Gegners verlassen sollte. „In Dortmund sind unsere Spieler fast alle an ihre 100 Prozent gekommen, während Haaland in der letzten Sekunde einen Ball neben das Tor setzt, den er in neun von zehn Fällen reingemacht hätte“, so Heldt realistisch. Gegen Leipzig muss man Tempofußball verhindern und dann vermutlich über Nadelstiche das Glück in der Offensive suchen. Wichtig könnte dabei der Einsatz von Ondrej Duda werden, der längst ein Schlüsselspieler in Köln geworden ist und beim Derby aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre zusehen musste.

In seinen ersten 11 Spielen für den FC brachte es Duda immerhin auf 2 Tore und 3 Vorlagen und durch seine Standards kann immer wieder Torgefahr generiert werden, während die Offensive der Geißböcke in dieser Saison allgemein eher blass aussieht. „Er hat eine unglaubliche Schusstechnik“, so Trainer Markus Gisdol, „er ist auf dem Weg, für uns ein unverzichtbarer Spieler zu werden. Erst recht, wenn er dann noch torgefährlicher wird.“ Auch Jonas Hector soll wieder verstärkt zum Erfolg seiner Kölner beitragen. Der Kapitän kam nach langer Pause gegen Leverkusen wieder zurück und war damit auch gleichzeitig der einzige Lichtblick des Abends aus Sicht des FC.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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