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Bayern: Flick über Geisterspiele

Die Bayern werden am kommenden Samstag wieder einmal vor leeren Rängen gegen Union Berlin spielen, wie es schon unmittelbar nach der Corona-Pause der Fall war. Trainer Hansi Flick hat derweil seine ganz eigene Ansicht über die Geisterspiele kommuniziert.

Einerseits ist es natürlich klar, dass jeder gerne die Stimmung im Stadion hätte, allerdings sind die Beteiligten auch froh, dass überhaupt wieder gespielt werden kann, während andere Sportarten eingestellt wurden. „Es ist schon so, dass viel auf dem Platz zu hören ist – auch von der gegnerischen Bank. Das ist nicht immer ganz schön. Da würde es schon guttun, das eine oder andere nicht so übermittelt zu bekommen. Das ist manchmal eine sehr große Herausforderung“, so Flick.

Emotionen kann man nicht nur spüren, sondern auch hören. Gerade für kleinere Vereine wie Union Berlin ist die Stimmung und der Rückhalt der eigenen Fans extrem wichtig. „Wenn man die gegnerische Bank fragen würde, wäre das mit uns genauso“, so Flick, der sich damit natürlich nicht nur auf die eigene Situation bezog sondern stellvertretend für alle sprach: „Wenn man die gegnerische Bank fragen würde, wäre das mit uns genauso“, so der Triple-Coach: „Wir haben auch Emotionen auf der Bank. Ich bin auch nicht immer korrekt, was das betrifft. Das ist ganz normal, das gehört dazu. Vorher war es nur einfach etwas ruhiger außen, weil die Fans alle übertönt haben. Es ist also keine Kritik, sondern nur eine Erkenntnis, die ich seit dem ersten Spiel nach dem Lockdown bei Union gewonnen habe.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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