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Köln: Geht die Serie weiter?

Die Kölner hoffen darauf, dass Jonas Hector sein in Bielefeld erlittenen Schleudertrauma langsam überstanden hat und wieder mitwirken kann. Derweil hat FC-Manager Heldt mittlerweile bestätigt, dass man sich spätestens zum Saisonende von Chefscout Willi Kronhardt trennen wird. Bewegte Zeiten bei den Geißböcken.

Ex-Nationalspieler Jonas Hector steht kurz vor seinem Comeback. Am kommenden Samstag könnten die Kölner ihn beim Kellerduell gegen die Mainzer sehr gut brauchen. Der 30-Jährige wird selbst bestimmen, ob es schon für diese Partie reicht oder ob er sich noch ein paar Tage mehr Pause gönnt. „Das entscheidet Jonas“, so Trainer Markus Gisdol am Donnerstag, „ich werde fragen, wie er sich fühlt. Und wenn Jonas bereit ist, ist unser Kapitän dabei.“ Wenn Hector in Mainz spielt, wird er wohl die zentrale Rolle bedienen. „Jonas ist für uns einer unserer Mittelfeldspieler“, so Gisdol, der ihn meist auf der 6 oder auf der 8 bringt: „Wenn es um Druck gehen würde, sehe ich deutlich größeren Druck für Mainz als für uns.“

Es steht außer Frage, dass die Partie gegen die Mainzer von immenser Wichtigkeit ist. Zu hoch will Gisdol die Bedeutung im Vorfeld aber nicht hängen, weil er wahrscheinlich den Druck von seinen Spielern nehmen möchte. „Genau in diese Falle sollten wir nicht reintappen, dass wir dieses Spiel irgendwie anders angehen oder irgendetwas Besonderes erwarten in dieser Partie“, so der Trainer.

Die Kölner Spieler wisse, was die Uhr geschlagen hat. Immerhin ist zuletzt die Wende gelungen, doch nun gilt es, weiterhin auf der Erfolgsstraße zu bleiben. „Es wird viel von extrem wichtigen Spielen gesprochen. Es ist ein Spiel wie jedes andere. Wenn es um Druck gehen würde, sehe ich deutlich größeren Druck für Mainz als für uns“, so Gisdol, der auch weiß, dass zum Ende der Hinrunde ansonsten nur noch die Spiele gegen Leverkusen und Leipzig anstehen, bei denen es schwierig genug wird, den einen oder anderen Punkt einzufahren. Gegen Dortmund und Wolfsburg konnte der FC zuletzt stolze 4 Punkte einfahren. „Ein Schlüssel ist sicher – und da habe ich das Gefühl, es hat Klick gemacht bei der Mannschaft – die Kommunikation auf dem Platz, das gegenseitige Unterstützen und Helfen“, so der Trainer, „vor allen Dingen auch verbal haben wir einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht.“

Derweil gab es auch eine Äußerung von Horst Heldt über den FC-Chefscout Willi Kronhardt. „Ich habe Willi mitgeteilt, dass wir den auslaufenden Vertrag zum 30.6.2021 nicht verlängern werden“, so der FC-Manager auf Nachfrage, „wir sind weiterhin in Gesprächen, um die Zusammenarbeit eventuell früher zu beenden.“ Es wurde in dieser Sache kein konkreter Grund genannt, allerdings ist bekannt, dass der Verein die Trennung sucht und nicht der Scout selbst, der die Funktion erst im Sommer 2019 übernommen hat: „Es ist eine Entscheidung, die wir Willi mitgeteilt haben“, so Heldt, der auch den Abgang von Frank Aehlig, der zu Red Bull Global Soccer wechseln wird, handhaben muss. Der Bereich soll also komplett neu aufgestellt werden. „Natürlich machen wir uns personell wie strukturell Gedanken, aber das Gesamtgerüst steht noch nicht und die Überlegungen sind noch nicht abgeschlossen. Wir wollen uns einfach neu ausrichten“, sagte Heldt weiter. Dennoch ist man beim FC bereits jetzt gut aufgestellt für die anstehende Transferperiode im Winter.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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