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Frankfurt: Kann Silva ran?

In den kommenden Stunden wird sich bereits entscheiden, ob die Frankfurter morgen auf ihren Toptorjäger André Silva zurückgreifen können. „Er muss heute schon so weit sein, dass er sagt: Es geht oder es geht nicht“, so sein Trainer Adi Hütter vor der Partie beim VfL Wolfsburg. Bas Dost hingegen ist definitiv einsatzbereit.

Der Coach will heute die Entscheidung nach dem Abschlusstraining treffen. Der Portugiese würde die Reise zu den Wölfen gerne antreten, es liegt allerdings nicht in seinen Händen. Gegen die Dortmunder wurde der Angreifer mit muskulären Problemen ausgewechselt. „André hat diese Woche individuell trainiert, wir müssen schauen, wie es ausgeht„, so Hütter über den 7-Tore-Mann, doch immerhin sollte es nicht mehr lange dauern. Auf jeden Fall wird Bas Dost zunächst gegen seinen ehemaligen Klub antreten, „egal was mit André Silva passiert“. Gegen die Spitzenteams Borussia Dortmund (1:1) und RB Leipzig (1:1) spielten die Hessen zuletzt immer sehr erfolgreich nur mit einer Spitze. Die Wolfsburger kommen ebenfalls als Spitzenteam daher, allerdings könnten Silva und Dost als Doppelspitze durchaus vom jeweils anderen profitieren.

Beim 25-Jährigen wird Hütter aber auf keinen Fall ein Risiko eingehen, vor allem da nun eine englische Woche mit einem weiteren Spiel gegen die Gladbacher vor der Tür steht, bevor es dann samstags gegen den FC Augsburg zur Sache geht. Durch den Ausfall von Ragnar Ache haben die Frankfurter neben Dost und Silva keinen weiteren gelernten Stürmer im Kader. Jabez Makanda aus der Trainingsgruppe II ist zwar mit dabei, qualitativ aber noch keine echte Option. Mit dabei sein wird Napoli-Leihgabe Amin Younes, der allerdings auch eher als Kreativer hinter den Spitzen zum Einsatz kommt. Der letzte Einsatz des 27-Jährigen war vom 7. November beim 2:2 in Stuttgart.

Noch länger liegt der letzte Dreier zurück. Am 3. Oktober gab es ein 2:1 gegen Hoffenheim. Grundlegende Probleme seien laut Hütter aber nicht vorhanden. „Ich kann der Mannschaft für ihre Trainingseinheiten nur ein Kompliment aussprechen“, so der 50-Jährige, kritisiert aber, dass es seine Spieler „nicht zum richtigen Zeitpunkt schaffen, die vorhandenen Möglichkeiten in Tore umzumünzen. Der nächste Sieg ist nur eine Frage der Zeit, denn wir haben in jedem Spiel immer unsere Möglichkeit gehabt. Gegen Leipzig und Dortmund war das so und die haben sich souverän für die Runde der letzten 16 in der Champions League qualifiziert. Außer in München habe ich keine Mannschaft gesehen, die uns an die Wand gespielt hat.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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