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Mainz: Unzufriedener Kader

Die Mainzer haben in dieser Saison schon 24 verschiedene Spieler eingesetzt. Lediglich die Schalker und die Hoffenheimer haben noch mehr rotiert. Fakt ist aber auch, dass lange nicht alle Mainzer zufrieden mit ihren Einsatzzeiten sind. Der neue Trainer Jan-Moritz Lichte hat dafür natürlich Verständnis, gleichzeitig aber auch Empfehlungen wie man es dauerhaft in die Stammformation schaffen kann. „Das ist so, und es wäre auch komisch, wenn es nicht so wäre“, so Jan-Moritz Lichte. Die Mainzer haben generell einen großen Kader, sodass es nur logisch ist, dass einige auf der Strecke bleiben.

Zwei prominente Beispiele gibt es ebenfalls in Person von Aaron und Kevin Stöger. Der Spanier fand sich in den letzten Partien nicht einmal im Kader, denn auf der Bank ist mit Philipp Mwene nur ein Außenverteidiger als Alternative eingeplant. Der Trainer hält den Schweizer für defensiv stabiler und vor allem auch engagierte unter der Woche im Training. Dabei kam Aaron einst für eine hohe Millionensumme von Espanyol Barcelona zu den Mainzern, allerdings muss er ganz offensichtlich noch an seiner Defensivleistung arbeiten: „Es ist seine Aufgabe, mir zu zeigen, dass er dieselbe defensive Stabilität bringen kann wie die anderen. Offensiv hat er definitiv seine Vorzüge, und im Training bringt er sich voll ein“, so sein Trainer. Derzeit ist noch nicht geklärt, ob er es überhaupt noch einmal in den Kader schaffen kann.

Stöger hat noch einen längeren Weg vor sich. Nach der Transferperiode war er zunächst ohne Vertrag, braucht aber offensichtlich noch etwas mehr Zeit, sich bei den Mainzern einzufügen. „Wenn du zu einem neuen Verein kommst, das ganze Konstrukt noch nicht kennst und davor lange nicht mehr mit einer Mannschaft trainiert hast, dann ist es schwer, alles direkt umzusetzen und in unsere Systematik zu kommen“, so Lichte, der sich vom technisch starken Spieler aber noch einiges erwartet: „Er hat jetzt die Aufgabe, sich im Training anzubieten, Gas zu geben, seine Vorzüge in den Vordergrund zu spielen und zu zeigen, dass er andere Spieler überholt.“

Gleiches lässt sich nahtlos auch auf große Teile der Spieler übertragen, die derzeit mit ihrer Rolle unzufrieden sind. „Wir als Trainer stellen nach dem auf, was wir sehen. Wenn wir das Gefühl bekommen, dass jemand im Training deutlich besser ist als ein anderer, dann ist der für uns einen Schritt vorne“, so der Coach weiter: „Ich werde keinen Spieler bringen, der im Training diesen Schritt nicht macht, nur weil wir verlieren.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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