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Schalke: Ungerechte Behandlung?

Bei den Schalkern ist das Fass endgültig übergelaufen. Sportvorstand Jochen Schneider geht nun so weit, dass er sich und seinen Verein vom Videoschiedsrichter kontinuierlich benachteiligt sieht. „Wir brauchen zwingend eine einheitliche Linie in der Entscheidungsfindung“, so der Verantwortliche im Interview. Doch wurden die Knappen wirklich so sehr benachteiligt oder spricht hier der Frust, nachdem wieder einmal kein Sieg gelungen ist?

„Deutsche Schiedsrichter gehören zu den besten der Welt, ohne Wenn und Aber“, so Jochen Schneider, der aber dennoch etwas am Videobeweis auszusetzen hat: „Was mir häufig fehlt, ist mehr Aufmerksamkeit des Videoschiedsrichters und vor allem eine konsequente Umsetzung der Regeln. Wir brauchen zwingend eine einheitliche Linie in der Entscheidungsfindung.“ Die Schalker haben am Wochenende 2:2 gegen die Mainzer gespielt und dabei gab es gleich mehrere, sehr strittige Situationen. „Die Regeln werden meiner Meinung nach nicht einheitlich ausgelegt. Der eine interpretiert es so, der andere so. Es kann nicht Sinn der Sache sein, einen detektivischen Ansatz zu verfolgen.“

Doch damit noch nicht genug. „Das ist Willkür. Niemand kann die Linie nachvollziehen. Das muss sich dringend verbessern. Ansonsten wird der VAR, den ich ausdrücklich begrüße, ad absurdum geführt“, so Schneider weiter. In einem ausführlichen Interview hat der Verantwortliche gegenüber dem kicker nun erwähnt, welche Szenen er genau meint. Letztendlich kann man aber sagen, dass die Fehlentscheidungen der Schiedsrichter oder die Unklarheiten durch den Videobeweis alle Mannschaften gleichermaßen treffen. Die Schalker sind gut damit beraten, in Sachen Leistung vor der eigenen Haustür zu kehren, damit endlich wieder Siege eingefahren werden können.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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