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Bremen: Pflichtsieg gegen Köln?

Die Bremer wollen mit einem möglichst guten Gefühl in die nächste Länderspielpause gehen. Das beste Gefühl hätte man wohl mit einem Sieg am Wochenende gegen den 1. FC Köln. Manche reden von einem Pflichtsieg, allerdings will Trainer Florian Kohfeldt davon nicht wirklich etwas wissen. Zwar sind die Bremer auf dem Papier der Favorit für die Partie, letztendlich dürfte uns aber eine ausgeglichene Partie erwarten.

Alle bei den Bremern haben eine hohe Erwartung an das kommende Spiel gegen die Kölner und daran ist der Coach der Nordlichter nicht ganz unschuldig. „Wir haben die Riesenchance, mit einem Heimsieg in die Länderspielpause zu gehen“, so Florian Kohfeldt nach dem 1:1 gegen die Frankfurter. Allerdings wollte er nichts von einem Pflichtsieg hören, auch wenn die Kölner derzeit mitten in der Abstiegsregion verankert sind: „Das macht mich schon wieder kribbelig, denn das ist einfach Quatsch. Uns stehen ganz harte 90 Minuten bevor.“

Der FC konnte bislang in der Saison noch keinen einzigen Sieg einfahren, allerdings sind sie laut Kohfeldt „individuell ähnlich stark besetzt wie wir, wenn nicht sogar besser auf einigen Positionen“, so der Coach: „Sie hatten ein sehr schweres Programm, einiges lief zudem unglücklich. Wir sind höchstens auf dem Papier der Favorit. Eigentlich bin ich super gerne Favorit, weil es bedeutet, dass der Ausgang von einem selbst abhängt. Aber das ist in diesem Spiel nicht der Fall. Köln hat individuelle Qualität und eine funktionierende Mannschaft. Es ist deshalb nicht automatisch so, dass wir gewinnen, wenn wir an 100 Prozent kommen. Sondern es ist ein absolutes 50:50-Spiel.“ Dennoch hofft der Trainer, dass seine Jungs den Ball etwas öfter und länger haben werden, wie es zuletzt gegen Frankfurt der Fall war: „Dafür werden wir Lösungen finden müssen – ohne an Intensität in der Defensive zu verlieren. Sonst sind wir chancenlos.“

Dabei wollte Kohfeldt noch keine Detailfragen zu seinem Kader beantworten. Fakt ist, dass Patrick Erras nach überstandener Oberschenkelzerrung wieder mit von der Partie ist, während Felix Agu nach einem erneut positiven Corona-Test weiter in der Quarantäne verweilen muss. Ob Linksverteidiger Ludwig Augustinsson seine Probleme mit dem Oberschenkel rechtzeitig überwinden und ob Mittelstürmer Davie Selke seine Leiste auskurieren kann, ist derweil noch fraglich. Kohfeldt will hier erst am Spieltag selbst entscheiden, wer bereit ist und wer nicht. Zuletzt hat sich bei den Bremern die Dreierkette in der Abwehr bewährt du man kann erwarten, dass hier personell keine großen Änderungen vorgenommen werden.

Im Sturm spricht viel für einen Startelf-Einsatz von Yuya Osako, den der Trainer als „unseren nach wie vor besten Zwischenraumspieler“ lobte: „Wenn das in diesem Spiel gefordert ist, wird Yuya auch eine etwas größere Rolle in dem Spiel einnehmen.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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