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Augsburg: Wer soll stürmen?

Die Augsburger müssen auch in der Partie gegen die Hertha aus Berlin auf ihren Knipser Florian Niederlechner verzichten. Damit haben die Fuggerstädter derzeit nur zwei gelernte Stürmer in den eigenen Reihen. Viele denken dabei schon wieder an eine Rückkehr des bereits ausgemusterten Julian Schieber, doch davon wollte Manager Stefan Reuter nichts wissen, obwohl die Alternativen langsam knapp werden. Fakt ist, dass die Augsburger mit Niederlechner, Michael Gregoritsch und Alfred Finnbogason gerade einmal drei nominelle Stürmer in den eigenen Reihen haben.

Wie lang Niederlechner fehlen wird, ist derzeit noch unklar. Er plagt sich momentan mit einer Bauchmuskelverletzung herum. Finnbogason zieht sich immer mal wieder eine Zerrung zu und ist allgemein auch anfällig für Prellungen und kleinere Faserrisse. Bliebe noch der Österreicher Gregoritsch, der wenn möglich nicht ausfallen sollte. Schieber wurde derweil vor der Saison aussortiert und dann zur U23 geschickt. Eine Rückkehr zu den Profis ist für den FCA derweil ausgeschlossen. „Wir verfügen über einen gut besetzten Kader und können es auffangen, wenn mal jemand ausfällt“, so Manager Reuter, der wohl damit plant, dass André Hahn gegen die Berliner einspringen wird. Der eigentlich auf den Flügeln spielende Angreifer spielte schon beim 3:1 über Mainz im Zentrum und markierte dabei einen Doppelpack.

„Es war schade, dass Flo Niederlechner ausgefallen ist. Aber André hat diese Position auch schon früher das ein oder andere Mal bekleidet. In Gladbach sogar über eine längere Zeit“, so Reuter, der auch auf Gregoritsch zurückgreifen kann, „der diese zentrale Position im Sturm auch schon in der Nationalmannschaft gespielt hat. Oder Fredrik Jensen, der das ebenfalls für Finnland gespielt hat. Wir haben also Alternativen im Kader.“ Fakt ist also, dass Schieber definitiv nicht zurückkehren wird.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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