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Bayern: Rotation ist angesagt

Die Bayern haben seit August 2010 nicht mehr bei einem Aufsteiger verloren. Damals musste man sich auf dem Betzenberg dem 1. FC Kaiserslautern mit 0:2 geschlagen geben. Danach kamen 20 Siege und nur ein Unentschieden zustande. Natürlich gehen alle davon aus, dass die Serie auch morgen gegen die Bielefelder nicht reißen wird. 

Für die Bayern geht nun alles ganz schnell. Kaum ist der Sieg im Pokal gegen den Oberligisten aus Düren geschehen, geht es schon in der Bundesliga gegen Arminia Bielefeld weiter. Nur 44 Stunden liegen zwischen den beiden Partien. Immerhin stehen dann auch die Nationalspieler wieder zur Verfügung, die im Pokal nicht eingesetzt wurden. Das heutige Training wird derweil je nach Belastung der Spieler in unterschiedlichen Gruppen abgehalten. „Bielefeld ist ein Aufsteiger mit einer sehr guten Philosophie und sehr guten Fußballern“,so Trainer Hansi Flick.

Man kann davon ausgehen, dass der Coach gegen Bielefeld auf neues Personal setzt. Gut möglich, dass Niklas Süle, Thomas Müller und Douglas Costa nach ihren eher kürzeren Einsätzen wieder mit dabei sind. Natürlich wollte sich der Trainer nicht in die Karten schauen lassen, wie viel er in den kommenden Wochen wirklich rotieren wird. „Das werden wir von Spiel zu Spiel sehen, die Belastung und die Fitness eines jeden Spielers sind das Kriterium“,so Flick, der derweil sehr zufrieden ist, wie seine Neuzugänge und Youngster sich in den Kader integriert haben. Jamal Musiala hat sich hier und da schon in den Vordergrund gespielt, auch wenn er gerade in Abschlusssituationen hier und da noch etwas unbeholfen wirkt. „Ich bin keiner, der einen Spieler zu sehr lobt, man muss behutsam sein“, so Flick: „Jamal hat am Ball enorme Qualitäten, er spielt frech und selbstbewusst und kann das Eins-gegen-eins gut lösen.Er ist eine Alternative auf der Außenbahn, eine gute Option für uns. Aktuell sehe ich ihn eher bei uns als in der U23.“

Eine Soforthilfe soll auch Eric Maxim Choupo-Moting von Paris St. Germain sein, der in Abwesenheit von Robert Lewandowski im Pokal gleich doppelt treffen konnte. Dennoch ist bei den Bayern allen klar, dass der Neuzugang nur als Backup für den Polen eingeplant ist. „Wir können auch mal mit zwei Spitzen spielen“, so Flick zu der Personalie. In Bielefeld könnte den Bayern derweil das 1.600. Tor auf des Gegners Platz feiern. Thomas Müller würde sich sicherlich über den Assist zu diesem Tor freuen, denn es wäre gleichzeitig seine 150. Vorlage in der Bundesliga. Er wäre seit Erfassung dieser Daten1988/89 der erste Kicker, der die Marke von 150 Vorlagen knackt.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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