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Dortmund: Hoffenheim-Spektakel?

Die Spieler der Dortmunder gegen Hoffenheim sind meistens ganz besonders spannend und attraktiv. Vor dem nächsten Duell haben die Dortmunder allerdings nicht die besten Voraussetzungen, denn vor allem die Abwehr ist gerade personell ziemlich angeschlagen. Hinzu kommt noch, dass einige Nationalspieler sicher nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte sein werden. Beschweren will man sich beim BVB aber nicht, denn immerhin ist das das bittere Los der Spitzenklubs in der Liga. 


Noch vor wenigen Stunden haben einige Nationalspieler ein Spiel bestritten, doch nun sind alle wieder auf dem Weg nach Dortmund, wo es nahtlos weitergehen wird. Trotzdem dürfte für die meisten erst einmal etwas Regeneration auf dem Plan stehen. „Du kannst nicht viel trainieren, wenn du dreimal die Woche spielst. Sie kommen erst heute Nachmittag, haben zwei bis drei Spiele gemacht. Sie können nicht trainieren und brauchen Erholung“,so Trainer Lucien Favre am Donnerstag und wird morgen auch nur eine kleine Einheit absolvieren lassen. 

In diesen Tagen haben sich einige Experten und Betroffene gefragt, ob diese zahlreichen Unterbrechungen durch Länderspiele angesichts der schweren Lage überhaupt Sinn machen. „Es bringt nichts, wenn wir mit dem Finger auf die Verbände zeigen“, so Sportdirektor Michael Zorc: „Wir müssen es so annehmen, wie es ist. Für Mannschaft und Trainer ist es am schlimmsten, weil du nicht weißt, wer dir zur Verfügung steht. Es ist alternativlos. Es bringt nichts, sich permanent darüber zu beklagen. Wir sind aufgerufen, das Bestmögliche aus der Situation zu machen.“ Das größte Problem stellt im Moment die Abwehr dar, denn unter anderem muss Manuel Akanji nach dem positiven Corona-Test bis zum 17. Oktober in Quarantäne bleiben. Für ihn dürfte wohl Routinier Lukasz Piszczek wieder in die Startelf rücken. „Wir müssen kreativ sein und positive Gedanken haben“, fordert Favre.

Fakt ist, dass man es wohl mit dem aktuell heißesten Stürmer in der Bundesliga zu tun bekommt. Andrej Kramaric scheint im Moment alles zu treffen, was er möchte. Bisher hat der Kroate schon 6 Tore für die TSG erzielt. Bei den Dortmundern kommt noch hinzu, dass man die letzten 5 Spiele gegen die TSG nicht gewinnen konnte. „Wir wissen, dass er sehr, sehr gefährlich ist“,so der BVB-Coach: „Er bewegt sich gut und macht es sehr clever. Er ist ein Problem für jede Mannschaft.“ Am letzten Spieltag der abgelaufenen Saison kassierte der BVB ein 0:4 gegen Hoffenheim und Kramaric erzielte dabei alle Treffer. Bleibt abzuwarten, ob wir dieses Mal wieder ein Spektakel erleben werden.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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