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Köln: Rexhbecaj macht weiter

Elvis Rexhbecaj hat wie alle anderen bei den Kölnern wohl schon gemerkt, dass diese Saison für den FC nicht gerade leicht werden wird. Für ihn ist es aber dennoch noch lange nicht an der Zeit, die Köpfe hängen zu lassen. 

In zwei Wochen wird Rexhbecaj 23 Jahre jung. Seit diesem Jahr spielt er auf Leihbasis für die Kölner, nachdem er bei den Wolfsburgern zunächst keine Rolle mehr spielte. Er soll Praxis und Erfahrungen sammeln, gegen den Abstieg spielen und dann nach einem Jahr gestärkt zum VfL zurückkehren. „Die Bundesliga“,so der Mittelfeldspieler, „ist ein Marathon, kein Sprint. Deshalb werden wir sicherlich nicht nach drei Niederlagen die Köpfe hängen lassen. Bis irgendwas entschieden ist, dauert es noch sehr lange. Da brauchen wir nicht in Panik zu verfallen.“

Natürlich ist man beim FC aber alles andere als zufrieden mit den ersten Auftritten in der neuen Saison. „Wir haben uns einen anderen Start erhofft, allerdings haben wir uns das selbst eingebrockt. Aber wir sollten es nicht übertreiben, es stecken auch noch andere Mannschaften mit unten drin“,so Rexhbecaj. Er hat die schwere Situation verstanden, weigert sich aber natürlich aufzugeben: „Nicht nach drei Spielen.“Auf dem Feld zeigt sich der Youngster immer umtriebig, in der Analyse der Leistungen bleibt er aber meist etwas nüchtern. Von einer großen Unruhe beim FC Köln will er nichts wissen: „Das Trainerteam ist ruhig, das Team ist ruhig. Der Druck kommt von außen. Das haben wir uns selbst eingebrockt. Ich habe vollstes Vertrauen in die Jungs.“

Am besten würden die Kölner schon am kommenden Sonntag im Spiel gegen Frankfurt die Trendwende einleiten. Die Hessen sind gut in die Saison gekommen, was die Kölner nicht zu verwundern scheint. „Sie sind nicht europäisch dabei, also viel frischer als in den vergangenen Jahren“,so Rexhbeca:„Da sind elf Krieger auf dem Platz.“ Man müsse eng am Mann sein, doch genau das war das große Problem der FC-Kicker, die dem Gegner in den ersten drei Spielen viel zu viel Raum gelassen haben. „Wir müssen das auf den Platz bringen, was wir trainieren. Im Training geht’s zur Sache. Gegen Frankfurt dürfen wir uns nicht verstecken. Das Spiel wird über Zweikämpfe entschieden“,so der 23-Jährige abschließend. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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