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Stuttgart: Mavropanos ist dabei

In der letzten Saison nahmen die Stuttgarter das Pokalspiel schon als Indikator und Mutmacher für die anstehende Saison in der Bundesliga. Nun kommt es zum nächsten Spiel gegen die Leverkusener. Trainer Pellegrino Matarazzo kann dabei erstmals auf Neuzugang Konstantinos Mavropanos setzen, der dem Spiel der Schwaben neuen Schwung verleihen soll. 

Nachdem man im Februar mit 1:2 im Achtelfinale des Pokals gegen Leverkusen ausgeschieden ist, waren die Verantwortlichen beim VfB dennoch sehr zufrieden mit der Leistung der eigenen Mannschaft. Immerhin hat man nur knapp gegen den späteren Finalisten und einen Topklub aus der Bundesliga verloren. „Diesmal geht es nicht darum, zu überraschen, sondern flexibel zu sein. Wir verfügen über mehrere Waffen und werden sehen, was funktioniert“, so Matarazzo:„Wir können höher verteidigen, können tiefer verteidigen, können mit Kurzpassspiel durchkommen und auch lang auf zweite Bälle gehen. Es wird wichtig sein, mehrere Optionen zu haben, um Leverkusen wehzutun.“

Dabei soll nun auch Mavropanos helfen, der vom FC Arsenal gekommen ist und nach nur wenigen Tagen im Training zunächst einmal mit einer Leistenverletzung ausgefallen ist. Nun ist der Neuzugang bereit für seinen ersten Einsatz in der Liga. „Seine Verletzung ist schon länger auskuriert“,so Matarazzo, der aber zusehen musste, dass der Youngster zunächst in Sachen Fitness wieder bei 100% angelangt ist: „Es geht darum, dass er schmerzfrei bleibt. Die Probleme, die er hatte, sind chronisch, die man steuern muss, damit er keine Beschwerden bekommt. Damit er sowohl körperlich als auch mit dem Kopf freibleibt. Jetzt ist er voll im Training dabei. Er ist ein unglaublicher Athlet, extrem dynamisch und schnell. Trotz seiner Größe. Außerdem verfügt er über eine gute Härte im Zweikampf und über ein gutes Aufbauspiel.“

Wenn man gegen Leverkusen nicht verlieren will, braucht es aber wohl mehr als den Einsatz des neuen Verteidigers. Dabei spielt auch die Statistik den Schwaben nicht gerade in die Karten, denn neben Leverkusen haben sie nur gegen den FC Bayern und gegen Leipzig (0/1/1) eine negative Bilanz bei Heimspielen aufzuweisen (12 Siege, 10 Remis, 29 Niederlagen). „Leverkusen ist am ersten Spieltag (0:0 in Wolfsburg, Anm. d. Red.) vielleicht nicht so gut in die Saison reingekommen“,so Matarazzo weiter: „Bayer hatte nur zwei Wochen Vorbereitung, weil es noch im August in der Europa League gespielt hat.“ 

Die Stuttgarter haben im ersten Spiel fast noch ein Comeback gegen Freiburg geschafft und konnten beim Sieg gegen Mainz zeigen, dass sie den Kampf bereits angenommen haben. Gegen Leverkusen möchte man nun den nächsten Schritt gehen. „Das wird ein Härtetest für uns. Aber wir glauben an unsere Qualität, an unsere Stärken. Wenn wir den gleichen Fokus und die gleiche Energie auf den Platz bringen, wie gegen Mainz, können wir Leverkusen ebenfalls wehtun“,so der Coach, der so gerne mit einem positiven Erlebnis in die darauf folgende Länderspielpause starten würde. Nicht mithelfen können werden derweil Nicolas Gonzalez (Hüftverletzung) und Erik Thommy, der nach seinem Ellbogenbruch aber immerhin schon wieder laufen kann. Beide stehen kurz vor einem Comeback, falls sie nicht doch noch transferiert werden sollten: „Ich plane mit Nico, bis ich nicht mehr mit ihm planen kann“,so Matarazzo über den Topscorer der letzten Saison, dessen Wechselwunsch bekannt ist aber durch die Verletzung bisher noch nicht realisiert werden konnte. Um Thommy sollen sich derweil unter anderem Dynamo wie auch Lok Moskau reißen.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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