0

Leverkusen: Bailey vor Rückkehr

Am kommenden Wochenende beginnt auch für Leverkusen die neue Saison. Am Wochenende konnte schon bekannt gegeben werden, dass der Corona-Test von Leon Bailey negativ ausgefallen ist. Dennoch wird der Offensiv-Allrounder erst am Freitag wieder in Leverkusen erwartet. Die Frage ist, ob die Jamaika-Affäre damit endgültig beendet ist. 

Die komplette Geschichte rund um Bailey könnte man eigentlich verfilmen. Am Freitag soll nun aber alles ein Ende haben, denn Leon Bailey wird endlich auf dem überlangen Urlaub auf Jamaika zurückkehren. Immerhin stolze drei Wochen später als geplant. Der 23-Jährige war auf einer Party von Usain Bolt, bei dem danach ein positiver Corona-Test die Runde gemacht hat. In der Folge musste Bailey ganze zwei Wochen in Quarantäne bleiben. 

Nun sind alle froh, dass der Kicker wieder zurückkommen wird, allerdings ist es natürlich alles andere als optimal gelaufen. Die Rückreise dauert nun so lange, da man aktuell nicht so einfach von Jamaika nach Deutschland reisen kann. Es geht für den Kicker über die USA und England Richtung Rhein und aufgrund der schwierigen Hygienevorschriften finden die Flüge nicht direkt hintereinander statt. Wenn Bailey dann in Leverkusen angekommen ist, muss er erst einmal einen zweiten Corona-Test machen. Erst wenn dieser negativ ausgefallen ist, darf er wieder mit seinen Kollegen trainieren. Nachdem er die komplette Vorbereitung verpasst hat, ist noch fraglich, wann er wieder im Kader sein wird. 

Die Leverkusener starten am kommenden Sonntag mit dem Spiel bei den Wolfsburgern in die neue Runde. Ob Bailey dann immerhin für das nächste Spiel gegen Leipzig bereit sein wird, ist noch fraglich und hängt allein an seiner Fitness, die nach den letzten Wochen weit weg von 100% sein dürfte. Hinzu kommt noch, dass es vielleicht das falsche Signal in Richtung der anderen Profis wäre, die eine Vorbereitung komplett durchgezogen und sich den Po aufgerissen haben. 

Hinzu kommt noch, dass Bailey seinen eigenen Geburtstag nur vier Tage vor dem Aus in der Europa League ausgiebig gefeiert hat, was bei den Verantwortlichen und der Mannschaft  auch nicht gerade gut angekommen ist. Er war auch der einzige Profi, der nach Übersee in die Heimat geflogen ist. Das kann man ihm nur schwer vorwerfen, allerdings hätte er dann ggf. der Bolt-Party fernbleiben müssen. Ohnehin ist die sportliche Karriere des Jamaikaners zuletzt etwas flacher verlaufen, denn nach er im Jahr 2017 durchstarten konnte, blieb er in der letzten Saison meist hinter den Erwartungen zurück. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

Ähnliche Artikel

Antwort hinterlassen

Antwort eintragen
© Soccer-Fans.de. All rights reserved.