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Hoffenheim: Start geglückt

Sebastian Hoeneß hätte sich sein Debüt als neuer Trainer bei der TSG 1899 sicherlich etwas anders vorgestellt. Letztendlich sind die Kraichgauer aber noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen. Mit 3:2 konnte man den Regionalligisten aus Chemnitz erst im Elfmeterschießen besiegen und damit in die zweite Runde des Pokals einziehen. 

„Wir haben nicht das Tempo gehabt mit Ball, um den Gegner zu bewegen und Räume aufzumachen“,so der Trainer, der damit eigentlich schon die komplette Analyse des Spiels vorweggenommen hat. Die TSG zeigte vor allem in den ersten 25 Minuten keine gute Leistung, doch die mangelnde Aggressivität zog sich eigentlich über das komplette erste Pflichtspiel der neuen Saison. Die TSG hat eine Baustelle, die man nun innerhalb von nur wenigen Tagen angehen muss. 

Letztendlich können sich alle bei Keeper Oliver Baumann, aber auch bei Stürmer Andrej Kramaric bedanken, der mit dem herausgeholten Strafstoß den Grundstein für den Sieg legen konnte. Die Hoffenheimer hätten Probleme, wenn sie ihren Kroaten nicht hätten, was sich auch schon in der abgelaufenen Saison gezeigt hat. Nur zu selten konnte der Bundesligist aus dem vielen Ballbesitz auch eine echte Chance kreieren. Von der einst so auffälligen Offensive, die es unter Julian Nagelsmann noch gab, ist derzeit nicht mehr viel zu sehen. Hoeneß hat nun die Zügel in der Hand, bezeugte aber auch einen sehr ungünstigen Verlauf, der durch die beiden Verletzungen von Stefan Posch und Pavel Kaderabek untermauert wurde. Vor dem ersten Spiel in der Liga gegen Köln am kommenden Samstag sind auch die Einsätze von Benjamin Hübner, Robert Skov und Munas Dabbur noch fraglich, die allesamt angeschlagen sind. Dennoch müsste der Kader deutlich stark genug sein, um Chemnitz über 90 Minuten in der ersten Runde des Pokals zu dominieren. Bleibt nun abzuwarten, wie die TSG unter diesen Vorzeichen in die Saison starten wird. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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