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Köln: Höger hilft der Jugend

Marco Höger ist einer der großen Routiniers bei den Kölnern und eben hier sieht er gleichzeitig auch seine Aufgabe und Pflicht. Er ist im Mittelfeld nicht mehr so gefragt, wie es früher war, allerdings will er nun seine Erfahrungen an die jüngere Generation weitergeben, was natürlich ebenfalls einen großen Mehrwert darstellt. 


Der Mittelfeldspieler hat dem „Kölner Stadtanzeiger“ nun ein Interview gegeben und sich unter anderem an seine Zeit erinnert, als er gerade zum Profi geworden ist, aber auch seine Zeit bei den Schalkern war ein Thema, als er immerhin mit einem Weltstar namens Raul in der Kabine gesessen hat. Dass er von diesem auch ein Lob kassiert hat, hat Höger bis heute nicht vergessen. „Wenn man 19 ist, gibt es nichts Größeres, als wenn Raul oder Klaas-Jan Huntelaar einem den Daumen zeigen. Ich hatte das große Glück, dass ich unter Ralf Rangnick direkt spielen durfte, das hat mir den Einstieg damals erleichtert“,so der Routinier. 

Dabei ist Höger mit seinen 30 Jahren eigentlich noch im besten Fußballer-alter, gehört auch bei den Kölnern damit aber schon zur älteren Generation und hat damit die Pflicht, seinen jüngeren Kollegen hier und da den richtigen Weg zu zeigen, auch wenn diese streng genommen natürlich seine Konkurrenz im Kampf um Einsatzzeit sind. „Ich finde, dass diese Rolle als erfahrener Spieler in so einer jungen Mannschaft wie unserer dazu gehört. Damit sich die weniger erfahrenen Spieler orientieren und auch mal aufrichten können. Ich helfe immer gern und weiß aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, wenn man von einem erfahrenen Spieler ein positives Feedback bekommt. So etwas tut immer gut“, so Höger. 

Dennoch will er natürlich weiter spielen und nicht einfach den jungen Wilden das Feld überlassen. Deren Zeit kommt schließlich noch früh genug. „Mein Ziel ist nach wie vor, dem Trainerteam zu zeigen, dass ich da bin und sie auf mich setzen können. Ich möchte meine Qualität einbringen und Spielanteile haben. Ich war in der vergangenen Saison lange außen vor, weil ich in der Hinrunde in einer Phase gespielt habe, in der wir keine Ergebnisse eingefahren haben. Dann ist es im Profisport einfach so, dass die Konkurrenz die Chance erhält – und wenn die es dann besser macht, muss man damit leben, dass man erstmal draußen ist. Das war für mich neu, so eine lange Phase ohne Einsätze kannte ich bis dahin noch nicht. Aber ich habe einen langen Atem bewiesen, auf meine Chance gehofft und ja auch am Ende der Saison wieder Einsätze bekommen“,so Höger im „KSTA“. Bleibt nun abzuwarten, ob und wie oft man ihn in der kommenden Saison für die Geißböcke auf dem Feld zu Gesicht bekommen wird. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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