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Hoffenheim: Rosen redet Klartext

Alexander Rosen ist mittlerweile schon 7 Jahre Manager bei der TSG 1899 Hoffenheim. In dieser Zeit hat er vom Abstiegskampf bis hin zur Champions League schon viel erlebt und mitgemacht. Vor der kommenden Saison hat der gerade einmal 41-Jährige dennoch großen Respekt und das gleich aus verschiedenen Gründen. 

Zumindest in Sachen Personal muss sich Alexander Rosen keine großen Sorgen machen und ist auch dementsprechend gelassen unterwegs.„Wir fühlen uns nicht nur gut aufgestellt, sondern sehr gut aufgestellt“, so Rosen am Rande des Hoffenheimer Trainingslagers im bayerischen Rottach-Egern, „der Kader wurde Sechster, ist zusammengeblieben, und wir haben Spieler aus Leihen und unserer Akademie dazubekommen.“

Vor allem das straffe Programm durch Liga, Pokal und Europa League gibt ihm dann aber doch etwas zu denken:„Wir benötigen auch diese Quantität, weil nichts anderes als die vielleicht herausfordernste Saison der letzten Jahrzehnte ansteht, vor allem für die Klubs, die international spielen“, so Rosen, „niemals waren mehr Spiele in einem kürzeren Zeitraum, der Wegfall der Winterpause, zudem die letzte Saison noch in den Beinen und in den Köpfen, das ist in jeder Hinsicht außergewöhnlich. Aber wir sind gut vorbereitet.“

Immerhin scheint der neue Coach Sebastian Hoeneß genau die Erwartungen zu erfüllen. Immerhin hat er nun schon die ersten Wochen mit der Mannschaft verbracht. „Der erste Eindruck ist sehr, sehr positiv, wir hatten sehr viele Gespräche in kurzer Zeit. Was immer spannend ist, wenn ein neuer Trainer kommt, dass gewisse Details angepasst werden. Aber es ist sehr viel in seinem Kopf, was unseren Kader in den letzten Jahren schon stark gemacht hat“,so Rosen weiter, der sich immer noch gerne an die letzten 4 Spiele der abgelaufenen Saison erinnert: „Was wir hinten raus geleistet haben, ist eine Andeutung des Potenzials, das in dieser Mannschaft steckt.“

Saisonziele wollte Rosen natürlich noch nicht definieren und hält sich hier etwas zurück. „Wir haben den Begriff des maximalen Ehrgeizes geprägt, das gilt weiter. Es ist für uns nach wie vor außergewöhnlich, uns für einen internationalen Wettbewerb zu qualifizieren, selbst wenn uns das in vier Jahren dreimal gelungen ist“, so der Manager, „im Bewusstsein, dass da in der Liga sehr viel Qualität unterwegs ist und es noch sieben, acht Klubs gibt, die deutlich mehr Geld einsetzen. Wir wissen schon, woher wir kommen und wer wir sind, aber wir sind auch richtig selbstbewusst und wissen, was wir bewegen können.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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