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Leipzig: Kampl erinnert sich

RB Leipzig ist weiterhin optimistisch, dass man in dieser Saison in der Champions League einiges erreichen kann. Unter anderem hat sich nun Kevin Kampl über seine Erinnerungen an Atletico Madrid geäußert. In der kommenden Woche geht es im Viertelfinale gegen die Spanier. Unter anderem trifft Kampl dabei auch auf seinen Landsmann Jan Oblak. 

Die Leipziger haben heute einen lockeren Sonntag hinter sich gebracht. Zunächst gab es eine kurze Einheit im Stadion von Praia Estoril, gefolgt von einer Badesession im Hotelpool und einem Spaziergang am Strand. Die Kicker von RB sind gut in Portugal angekommen und aklimatisieren sich für die kommenden Aufgaben. „Durch den Umzug merkt man, dass es Richtung Spiel geht, dass es nicht mehr so lange bis dahin ist“,so Mittelfeld-Routinier Kevin Kampl mit Blick auf das abstehende Viertelfinale am kommenden Donnerstag gegen Atletico Madrid .

Die Leipziger sind zum ersten Mal in ihrer Geschichte im Viertelfinale und bekommen es dabei direkt mit dem Finalist von 2016 und 2014 zu tun. Heißt auch, dass RB in der Rolle des Außenseiters ist, doch das verhindert nicht, dass der Bundesligist den Optimismus nicht verliert. „Ich habe ein Super-Gefühl“, so der Slowene über die zuversichtliche Grundhaltung im Leipziger Tross: „Uns ist ganz klar bewusst, dass wir die Qualität haben, um Atletico schlagen zu können.“

Kampl hat allerdings nicht die besten Erinnerungen an Atletico, denn im Achtelfinale 2017 ist er mit Bayer Leverkusen gegen die Spanier ausgeschieden. Damals gab es ein 2:4 in Spanien und ein 0:0 zuhause. „Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, im Hinspiel machten wir einfach zu viele Fehler“, so Kampl rückblickend: „Es ist eine Mannschaft, die defensiv brutal gut steht. Doch wenn sie den Ball haben, spielen sie gut und schnell nach vorn. Atletico ist auf dem Platz sehr laut, oft gestikulierend, aber ich bin mir sicher, dass wir am Donnerstag topvorbereitet in das Spiel gehen werden.“ Die Spanier sind schon immer bekannt für ihre gute Defensive, was sie auch in der abgelaufenen Saison wieder unter Beweis gestellt haben. Hinter Meister Real haben die Jungs aus Madrid die zweitwenigsten Gegentore bekommen. 

Unter anderem lag das natürlich auch an einem starken Keeper Jan Oblak, den Kampl sehr gut aus gemeinsamen Zeiten bei der slowenischen Nationalmannschaft kennt: „Er hat einen grandiosen Weg gemacht und gehört zu den drei besten Torhütern der Welt“,so der Mittelfeldspieler: „Und er ist charakterlich ein toller Typ.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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