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Hertha: Duda ist zurück!

Mit Mittelfeldspieler Lucas Tousart und Torhüter Alexander Schwolow konnte Hertha BSC bislang schon zwei Neuzugänge bestätigen. Mit Rechtsverteidiger Deyvaisio Zeefuik (FC Groningen) sieht es wohl bisher schon sehr gut aus, final geklärt oder offiziell bestätigt ist allerdings noch nichts. 

Die Berliner sind schon in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet. Unter anderem ist auch Ondrej Duda wieder mit von der Partie, der zwar ein alter Bekannter ist, dennoch derzeit als Neuzugang behandelt wird. Der Slowake ist damit zurück bei der alten Dame, nachdem er im Januar diesen Jahres nach England an Norwich City ausgeliehen wurde.

Mit Norwich ist Duda nun aus der Premier League abgestiegen, insgesamt spielte er in 10 Spielen in der Liga für die Canaries. Natürlich auch wegen des Abstiegs, gerade aber auch wegen Corona war es für Duda laut eigener Aussage keine leichte Zeit in England, auch wenn im Club selbst alles gut gelaufen sei. „Es war eine gute Erfahrung“,sagte Duda am Mittwoch im Rahmen einer Medienrunde. Der mittlerweile 25-Jährige, der im Sommer 2016 von Legia Warschau zur Hertha kam, musste allerdings 2 Jahre auf seinen Durchbruch warten, da er immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen wurde. 

Zwar könnte man nun sagen, dass Duda von einer schwierigen Situation davongelaufen sei, doch unter dem damaligen Trainer Jürgen Klinsmann sahen seine Einsatzchancen alles andere als positiv aus. „Es gab keine Chance zu spielen“, sagt der 1,81 Meter große und 75 Kilo schwere Offensivspieler, Klinsmann habe ihm sehr deutlich gesagt, dass er ihn sportlich nicht brauchen wird: „Ich bin aber in einem Alter, in dem ich spielen muss“, so Duda, der unter anderem auch daran gedacht hat, seinen Weg bei der Hertha endültig und nicht nur auf Leihbasis zu beenden: „In einer Situation wie damals denkst du an alles.“

Zu einem endgültigen Wechsel zu einem anderen Klub sollte es dann aber nicht kommen und so ist Duda froh, wieder in Berlin zu sein und mit Labbadia einen Trainer vorzufinden, bei dem er sich neu beweisen kann. Er denkt nicht mehr zurück an die schwere Phase unter Klinsmann und will nun entweder auf der 10 oder allgemein im Sturm seinen Platz finden und festigen. Anknüpfen will er an die Saison 2018/19, als er mit 11 Toren und 7 Vorlagen durchaus überzeugen konnte. „Wir werden besser als in der vergangenen Saison abschneiden“, so Duda überzeugt und auch sein Trainer Bruno Labbadia bleibt optimistisch: . „Ondrej kann durch seine spielerischen Fähigkeiten, die er zweifelsohne hat, einfach der Mannschaft nochmal eine Facette bringt, die ihr guttut“,so der Coach. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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