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Stuttgart: Geht Gonzalez?

Bei den Stuttgartern geht es weiter drunter und drüber. Nicolas Gonzalez will wohl in der kommenden Saison nicht beim VfB auflaufen, daher sind die Schwaben weiterhin auf der Suche nach einem passenden Ersatz. Offenbar ist man nun fündig geworden und hat Peter Olayinka von Slavia Prag auf dem Zettel. 


Auf dem Transfermarkt wird in diesem Sommer wohl einiges passieren. Die Stuttgarter rüsten sich gerade für die kommende Saison in der Bundesliga, haben aber nach den Transfers von Gregor Kobel, Waldemar Anton, Pascal Stenzel und Konstantinos Mavropanos nur noch ein begrenztes Budget zur Verfügung. Sportdirektor Sven Mislintat hat aktuell die Aufgabe, rund 4,5 Millionen Euro durch Verkäufe einzunehmen, damit man wieder über den Strich kommt. Unter anderem ist dabei Nicolas Gonzalez ein Thema, der die Kasse wieder füllen könnte. Gleichzeitig würde dadurch in Sachen Qualität aber auch eine große Lücke auf der linken Außenbahn entstehen. 

Der Argentinier liebäugelt wohl selbst mit einem Wechsel, unter anderem sollen wohl der SSC Neapel und Premier-League-Aufsteiger Leeds United an ihm interessiert sein. So könnte er den Stuttgartern bei einem Transfer rund 20 Millionen Euro einbringen, die man gerade in der aktuellen Phase mit Corona sehr gut gebrauchen könnte. Konkrete Angebote liegen wohl noch nicht auf dem Tisch, sodass man weiterhin noch keine klare Aussage treffen kann. Dennoch kann man davon ausgehen, dass Gonzalez den Verein verlassen wird und darauf wollen die Schwaben vorbereitet sein. Ein möglicher Kandidat dafür ist Peter Olayinka. 

Der 24-Jährige ist aktuell noch bei Slavia Prag unter Vertrag, würde aber von seinen Anlagen her sehr gut zum VfB passen. Der Linksfuß ist sehr schnell und hat einen guten Zug zum Tor. Unter anderem konnte der Angreifer sich in der letzten Champions League einen Namen machen, als man mit Prag gegen Barca, Inter Mailand und den BVB aktiv war. In Prag hat er noch einen gültigen Vertrag bis 2022. Kein Wunder, dass die Tschechen sich natürlich berechtigte Hoffnungen auf eine gute Ablösesumme machen, die im zweistelligen Millionen-Bereich liegen soll. Hier werden die Stuttgarter aber aller Voraussicht nach nicht mitspielen. Es wird sich wohl auf eine Summe rund um 7 Millionen Euro belaufen, denn die haben unter anderem der FC Turin oder der AC Mailand schon für den Nigerianer aufgerufen. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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