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Leipzig: Rangnick geht!

Nach insgesamt 8 Jahren als großer Teil des Red-Bull-Imperiums schlägt Ralf Rangnick nun endgültig einen anderen Weg ein. Er selbst hat sich für diesen Weg entschieden. Unter anderem hat ihn nun auch Dietrich Mateschitz schon offiziell verabschiedet, auch wenn es dazu kein persönliches Treffen gab.

Die Jahre mit Rangnick waren für RB definitiv erfolgreich. Dennoch gehen beide Parteien nun getrennte Wege. Heute soll sich der mittlerweile 62-Jährige final mit dem Konzern auf eine Trennung verständig und geeinigt haben. Eigentlich hatte er noch einen Vertrag bis 2021, der nun aber aufgelöst wird. Damit stehen die Bullen vorerst ohne „Head of Sport und Development Soccer“ da, die Initiative dafür kam derweil von Rangnick selbst. Schon vor einem Jahr legte er seine Ämter bei RB Leipzig nieder und das, nachdem er mit dem Klub von der Regionalliga bis in die Champions League marschiert ist. 

Zwar wurde in der Öffentlichkeit immer kommuniziert, dass es intern keine Differenzen gegeben haben soll, allerdings glaubt das niemand so wirklich. „Ich danke Ralf Rangnick für seine außergewöhnliche Arbeit. Wir lassen ihn nur ungern ziehen, entsprechen aber seinem Wunsch nach Vertragsauflösung und danken ihm für die außergewöhnliche Arbeit, die er in den letzten acht Jahren geleistet hat“,wurde Dietrich Mateschitz: „Ich danke Ralf aber nicht nur für die geleistete Arbeit, sondern auch für seine Freundschaft und Verbundenheit ganz herzlich.“Dabei war der Besitzer von Red Bull nicht für eine persönliche Verabschiedung zu haben. Die entscheidenden Gespräche wurden von Finanzchef Walter Bachinger und Personalchef Volker Viechtbauer geführt. 

„Für mich ist jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen, meine Tätigkeit bei Red Bull zu beenden. Ich möchte mich bei allen Mitarbeitern und speziell bei Dietrich Mateschitz für die Unterstützung und das Vertrauen bedanken. Er hat mir die Möglichkeit gegeben, hier über all die Jahre etwas Einzigartiges aufzubauen“,so die offizielle Stellungnahme von Rangnick selbst. Eigentlich war dieser Entschluss schon vor Monaten absehbar, als die Verhandlungen um den Posten als Sportdirektor und Trainer bei der AC Mailand bekannt wurden. Milan blieb letztendlich bei dem Status Quo mit Paolo Maldini als Technischem Direktor und Stefano Pioli als Coach. Nun bleibt abzuwarten, wo Rangnick seine Zelte als nächstes aufschlagen wird. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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