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Dortmund: Sancho bleibt?

Die Verantwortlichen von Manchester United haben noch zwei Wochen Zeit, um die entsprechende Summe für Jadon Sancho auf den Tisch zu legen. Wenn das den Engländern nicht gelingt, scheint auch der Transfer final vom Tisch zu sein. Alle Beteiligten haben sich wohl schon so miteinander verständigt.

Der Verhandlungsspielraum ist wohl komplett ausgeschöpft. Selbst United soll es mittlerweile verstanden und daher auch kein Angebot für weniger als 100 Millionen Euro mehr eingereicht haben. Angeblich seien alle Spekulationen hier nur noch ein Thema für die Medien. Der Preis beträgt knapp 120 Millionen Euro und daran wird in diesem Sommer auch nicht mehr gerüttelt. Wenn man ihn nicht bezahlen möchte, wird Jadon Sancho nicht zu den Red Devils wechseln. 

Schon im Jahr 2016 hatte Hans-Joachim Watzke das Vergnügen, mit Ed Woodward, CEO von Manchester United, an einem Tisch zu sitzen und zu verhandeln. Damals ging es allerdings um Henrikh Mkhitaryan. Beide Bosse schätzen sich sehr und sind Mitglieder des Executive Board der ECA (European Club Association). Damals ging der Transfer für rund 42 Millionen Euro über den Tisch. Damals ein Rekordtransfer, da der Armenier nur noch ein Jahr lang Vertrag hatte. Für United kein guter Deal, was man sich bis heute anhören muss. Daher fragen sich die Experten nun, ob Woodward trotz der Corona-Krise finanziell das Risiko eingeht und bei Sancho alles auf eine Karte setzt. Aus internen Kreisen kamen schon Zweifel, dass United den Transfer in diesem Sommer verwirklichen können wird. 

Für die Dortmunder geht es am 10. August ins Trainingslager nach Bad Ragaz in der Schweiz. Bis dahin soll eine finale Entscheidung getroffen werden, denn immerhin will man beim BVB wissen, ob der Topscorer mit 20 Toren und 20 Vorlagen aus der letzten Saison auch in der kommenden Saiosn noch da sein wird. Immerhin gehen die Dortmunder nicht davon aus, dass Sancho ähnlich wie Ousmane Dembelé (FC Barcelona, 2017) oder Pierre-Emerick Aubameyang (FC Arsenal, 2018) seinen Wechsel erzwingen könnte. Es gibt allerdings auch noch zahlreiche Gerüchte, die davon berichten, dass der Kicker selbst lieber zum FC Liverpool gehen würde, weil er dort die besseren Titelchancen hätte. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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