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Mainz: Was wird aus Holtmann?

Schon am nächsten Wochenende erwarten die Mainzer Gerrit Holtmann am Bruchweg zurück. Die 05er beginnen dann auch wieder mit den medizinischen Untersuchungen, vor allem aber auch mit den Corona-Tests. Schon am 4. August gibt es dann das erste Training mit der kompletten Mannschaft. Ob und wie lange Holtmann dann bei den Mainzern bleiben wird, ist noch nicht geklärt. Ebenso wie beim 25-Jährigen ist auch die nähere Zukunft von Alexandru Maxim noch nicht final geklärt. 

Die Kaufoption im Millionenbereich hat der SC Paderborn nach dem Abstieg nicht gezogen. Holtmann kehrt folglich zunächst zu seinem Stammverein Mainz 05 zurück. Zumindest bis auf Weiteres. „Er wird aktuell mit den Profis starten, dann werden wir schauen, wie er sich macht und wie der Transfermarkt läuft“, so Sportvorstand Rouven Schröder am Sonntag auf Nachfrage. Wirklich Verwendung haben die 05er im Mittelfeld wohl eher nicht, denn mit Goalgetter Robin Quaison, Jean-Paul Boetius, Karim Onisiwo und Rückkehrer Issah Abass können gleich vier potenzielle Stammspieler das defensive Mittelfeld beackern. 

Bei Paderborn hatte Holtmann in der abgelaufenen Saison immerhin 24 Einsätze, allerdings nur 14, die lang genug waren, um bewertet zu werden. Zunächst wurde sogar versucht, den 25-Jährigen zum Linksverteidiger zu schulen, doch auch bei den Paderbornern ging dieses Experiment schief. Seine Stärken hat er ganz klar in der Offensive, doch auch in 24 Spielen gelang ihm nur ein einziger Treffer. Sein Vertrag in Mainz ist nur noch bis Sommer 2021 gültig. Sollte man ihn erneut verleihen wollen, wäre eine Verlängerung nötig, allerdings ist derzeit auch eine komplette Auflösung des Arbeitsverhältnisses eine denkbare Option. 

Derweil sind die Mainzer zeitgleich auch noch auf der Suche nach einem Abnehmer für Alexandru Maxim, der ebenfalls noch einen Vertrag bis 2021 hat. Derzeit führt die eine oder andere Spur in die Türkei, denn hier erzielte der mittlerweile 30-Jährige für Gazisehir Gaziantep in der Rückrunde immerhin 7 Treffer. Gleichzeitig soll der junge Abass (zuletzt FC Utrecht) mit den Profis trainieren, während Aaron Seydel (Jahn Regensburg), Ahmet Gürleyen und Marin Sverko zum Kader der Mainzer U 23 gehören werden. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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