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Bremen: Das 30-Mio-Loch

Bei den Bremern gibt es in diesem Sommer natürlich keine richtige Pause, denn nach dem knappen Klassenerhalt muss an vielen Schrauben gedreht werden, wenn man in den kommenden Jahren nicht mehr so unter die Räder geraten will. Natürlich muss man die größten Fehlerquellen der letzten Saison ausfindig machen, gleichzeitig aber auch einen guten Kader zusammenstellen, der es in der kommenden Saison besser macht. Das wird nicht einfach, denn die Bremer haben mit größeren finanziellen Problemen zu kämpfen. 


Die Bremer sparen in diesen Tagen nicht mit Selbstkritik. Obwohl man einige falsch laufenden Punkte ausfindig machen konnte, wird es keine personellen Veränderungen in den Führungspositionen geben, wie Aufsichtsratschef Marco Bode betonte, da es die Bereitschaft gebe, „aus unseren Fehlern zu lernen, die wir immer machen“. Gleichzeitig wissen gerade die Verantwortlichen rund um Manager Frank Baumann und Coach Florian Kohfeldt natürlich, dass die kommende Saison wesentlich besser verlaufen muss. 

Mit einem vermeintlich schlechteren Kader muss man am Ende mehr rausholen, als in dieser Saison, allerdings ist man 2019/20 auch deutlich hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben. Das größte Problem dürften die Finanzen werden, denn die Bremer haben rund 30 Millionen Euro Mindereinnahmen durch die Corona-Krise, dass man sich kaum in Sachen Neuverpflichtungen umschauen kann, wenn es kostspielig wird. Unter anderem kann man dadurch wohl auch Deals wie beispielsweise die weitere Verpflichtung von Kevin Vogt vergessen, während man gleichzeitig für eigene Transfererlöse sorgen muss. „Keiner ist unverkäuflich. Wir müssen und werden aber auch keinen Spieler unter Wert abgeben“,so die klare Ansage von Baumann. 

Die Konkurrenz weiß natürlich um die Situation an der Weser und hofft, den einen oder anderen Spieler zu einem attraktiven Preis loseisen zu können. Unter anderem sind die Leipziger schon an Milot Rashica dran, wollen allerdings nicht ansatzweise die geforderten 35 Millionen Euro an Ablöse bezahlen. Davy Klaassen wurde derweil schon mit Ajax Amsterdam in Verbindung gebracht und auch Maxi Eggestein wurde hier und da schongehandelt. Bleibt abzuwarten, wie sich die Situation an der Weser weiter entwickeln wird. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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