0

Frankfurt: 24 Millionen für Haller

Die Frankfurter haben nun doch die FIFA eingeschaltet. Der englische Club West Ham United weigert sich weiterhin, eine Ratenzahlung in Höhe von rund 6 Millionen Euro zu zahlen, die eigentlich schon Mitte Mai fällig gewesen wäre. Insgesamt muss der Club aus London noch rund 24 Millionen Euro zahlen. Diese Summen sind Nachläufer des Haller-Transfers. 

In der heutigen Zeit ist es nicht ungewöhnlich, dass Clubs bei größeren Transfers eine Ratenzahlung vereinbaren. Allerdings ist es nicht an der Tagesordnung, dass dann Zahlungen einfach nicht getätigt werden. Im letzten Sommer zog es Sebastien Haller von Frankfurt nach London, was sich West Ham rund 50 Millionen euro kosten ließ, die in mehreren Raten gezahlt werden sollten. 

Auch der Transfer von Luka Jovic zu Real Madrid für 60 Millionen Euro wurde in Raten aufgeteilt, die Eintracht selbst hingegen holte Bas Dost, Dominik Kohr und Djibril Sow auf Raten. West Ham hingegen meldete sich kurz vor der Frist bei den Frankfurtern und sagten, das sie nicht zahlen können. So wollen die Hammers aufgrund der Krise wohl, dass die Rate von 6 Millionen Euro ebenfalls in Raten aufgeteilt wird, doch hier spielen die Frankfurter nicht mit. Nach Einschaltung der FIFA haben die Engländer nun eine Frist bekommen, in der sie eine Stellungnahme abgeben müssen. Rein juristisch liegen die Karten bei den Frankfurtern, denn die Corona-Krise bietet keinen Grund, ausstehende Ratenzahlungen zu verweigern. Wenn nun weiterhin kein Geld fließt, könnte das eine Transfersperre für West Ham nach sich ziehen. Hinzu kommt noch, dass es ja nicht bei den 6 Millionen bleibt, denn angeblich müssen die Hammers den Hessen noch rund 24 Millionen Euro überweisen. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

Ähnliche Artikel

Antwort hinterlassen

Antwort eintragen
© Soccer-Fans.de. All rights reserved.