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Hoffenheim: Rudy vor Abgang?

Den Rekord bei den Hoffenheimern hat er schon inne, doch am morgigen Samstag könnte er die Marke noch auf 277 Spiele in der Bundesliga ausbauen. Die Rede ist dabei von Sebastian Rudy, der aber womöglich gegen die Dortmunder auch das letzte Spiel für die TSG absolvieren wird. Aktuell sieht es zumindest danach aus. Doch könnte sich in dieser Personalie noch etwas bewegen?

Es wurde bereits darüber berichtet, dass die Situation rund um Sebastian Rudy durchaus etwas schwierig ist. Er selbst würde natürlich gerne bei der TSG bleiben, allerdings gehört er weiterhin den Schalkern, wo er noch zu den Großverdienern im Kader gehört und einen Vertrag bis 2022 besitzt. Die TSG hätte ihn schon für festgeschriebene 5 Millionen Euro unter Vertrag nehmen können, ließ diese Option aber verstreichen.

Manager Alexander Rosen konnte Rudy aber jetzt doch noch ein paar Hoffnungen auf eine weitere Zukunft im Kraichgau machen. „Das ist ein Thema für die kommenden Wochen“, so der Verantwortliche im Rahmen der Spieltags-Pressekonferenz vor dem letzten Duell gegen die Dortmunder aber er ergänzte auch: „Ich kann nur sagen, dass Sebastian Rudy bei uns einen sehr großen Stellenwert hat, er ist nicht umsonst unser Rekordspieler. Er hat auch in dieser Saison über 30 Spiele gemacht und war ein wichtiger Faktor. Zudem ist er ein ganz feiner Mensch. Ich habe erst gestern wieder länger mit ihm gesprochen und merke natürlich, dass ihn das Thema beschäftigt.“

Letztendlich haben die Schalker die Zügel in der Hand. Die Knappen sind finanziell etwas angeschlagen und hätten sicher Interesse daran, Rudy von der Gehaltsliste streichen zu können. Gleichzeitig müsste man dann aber wohl in Sachen Ablösesumme mit ein paar Einbußen rechnen. Rudy war zunächst ablösefrei von der TSG zu den Bayern gegangen, folgte dann aber dem Ruf des Geldes und ging für 16 Millionen Euro für 4 Jahre zu den Schalkern. Der damalige Trainer Tedesco wollte Rudy auf jeden Fall haben, doch musste dieser dann zügig den Verein verlassen. Auf Schalke konnte sich Rudy sportlich nicht etablieren und wurde in der Folge an die TSG verliehen.

Nun muss auch Rudy sich Gedanken machen, denn auf Schalke würde er zwar fürstliches Gehalt kassieren, hätte sportlich aber wohl keine Zukunft. Bei einer festen Rückkehr zur TSG müsste er größere Einbußen bei seinen Gehältern in Kauf nehmen. Der Spieler selbst hat noch gesagt, dass er mit dem Kapitel Schalke noch nicht abgeschlossen hat, was ihn natürlich in eine sehr gute Verhandlungsposition bringt. Auch Rosen wird sich damit natürlich noch beschäftigen müssen, bleibt aber bei seinem bisherigen Standpunkt: „Mit dem Thema beschäftigen wir uns nach dem letzten Spiel.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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