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Wolfsburg: Kaderprobleme vor Bayern-Spiel

Die Wolfsburger wollen unbedingt direkt in die Gruppenphase der Europa League einziehen. Dazu benötigt es den angestrebten 6. Platz in der Tabelle. Die letzte Hürde könnte aber kaum größer sein, denn es geht gegen die Bayern. Als wäre die Aufgabe nicht ohnehin schon schwer genug, haben die Wölfe nun wohl auch noch mit personellen Problemen zu kämpfen.

Die Sorgen gelten in erster Linie weiterhin Jerome Roussillon. Oliver Glasner weiß noch nicht, ob er auf seinen Linksverteidiger zurückgreifen können wird, der weiterhin mit muskulären Problemen in der Wade zu kämpfen hat. Am Donnerstag konnte er zwar wieder ein Training absolvieren, bisher ist aber noch nicht geklärt, ob er dann auch eine Alternative für den letzten Spieltag sein kann. „Ich denke, dass wir es hinbekommen“, so Glasner. Schlechter sieht es derweil wohl bei Xaver Schlager aus. Der Österreicher hat sich eine Zerrung am Innenband zugezogen und droht ebenfalls das letzte Saisonspiel zu verpassen. Marcel Tisserand wird wegen muskulären Problemen definitiv ausfallen.

Wenn Schlager nicht fit wird, muss Glasner definitiv seine geliebte Doppelsechs umstrukturieren. Josuha Guilavogui ist zwar nach seinen Knie-Problemen und einer Gelbsperre wieder dabei, allerdings hat der Kapitän sein Februar kein Spiel bestritten und daher will sein Trainer ggf. auch kein zu großes Risiko eingehen. Yannick Gerhardt wäre die erste Alternative, der schon gegen die Gladbacher mit Arnold auf der Sechs spielte. Das Ergebnis war mit 0:3 dann aber wenig zufriedenstellend.

Die Partie morgen entscheidet darüber, ob man in der kommenden Saison direkt in die Europa League einzieht oder ob man noch eine Qualifikationsrunde durchlaufen muss. Fakt ist aber auch, dass die Hoffenheimer als großer Konkurrent mit den Dortmundern ebenfalls einen schweren Gegner haben. „Wenn wir gewinnen, dann müssen wir nicht nach Dortmund schauen“, so Glasner auf die Frage, ob er sich während des Spiels über den Zwischenstand bei Hoffenheim informieren lassen wird.

Die Bayern sind allerdings in diesem Kalenderjahr noch komplett ungeschlagen. „Es scheint so, als wären sie unbesiegbar“, so der Wolfsburger Coach, „sie sind in einer absoluten Top-Verfassung.“ Die Wolfsburger brauchen also einen echten Sahnetag, wenn man das Spiel gegen die Bayern doch gewinnen möchte.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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