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Frankfurt: Kostip-Strafe bleibt

Für Filip Kostic wird es so schnell kein Spiel mehr im DFB-Pokal geben. Das Sportgericht hat nun den Einspruch der Frankfurter zurückgewiesen und so bleibt die Sperre über insgesamt 4 Spiele bestehen. 

Es war der letzte Sieg der Hessen vor der langen Corona-Pause. Im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen Werder Bremen foulte Kostic seinen Gegenspieler Ömer Toprak in der Nachspielzeit unnötig hart und kassierte dafür prompt die rote Karte. Der DFB sperrte ihn anschließend für 4 Spiele und damit verpasste er unter anderem schon das Halbfinale gegen die Bayern. Die Frankfurter legten Einspruch gegen das Urteil ein, allerdings ohne Erfolg. 

„Zugunsten des Spielers sprach, dass keine Verletzungs-Absicht vorlag, er sportgerichtlich nicht vorbelastet ist, sein Verhalten bereut und sich sofort und aufrichtig entschuldigt hat“,so Hans E. Lorenz, der als Vorsitzender des DFB-Sportgerichts die Verhandlung geleitet hat: „Bei der Strafzumessung war auf der anderen Seite zu berücksichtigen, dass die Verletzungsfolge des betroffenen Spielers erheblich gravierender ist als zunächst angenommen. Der Spieler konnte bis heute kein Spiel mehr bestreiten. Vor diesem Hintergrund kam auch eine Aussetzung der Strafe zur Bewährung nicht in Betracht.“

Toprak hat sich bei diesem Foul an der Syndesmose verletzt, konnte aber immerhin mittlerweile wieder mit der Mannschaft trainieren. Seit dem Restart hat er es bisher aber noch nicht in den Kader der Bremer geschafft. Die Frankfurter haben nun noch die Chance, innerhalb einer Woche Berufung einzulegen, allerdings wird sich dadurch wohl auch nicht mehr viel ändern. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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