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Frankfurt setzt auf Frauenfußball

Die Frankfurter sind im Frauenfußball nominiert und wollen diesen Bereich in der Zukunft weiter vorantreiben. Manager Siegfried Dietrich will dabei in erster Linie auf eine organische Entwicklung setzen, mit der dann ein sportlicher aber auch ein wirtschaftlicher Aufschwung einher gehen soll. 

Am vergangenen Sonntag war es dann soweit. Der 1. FFC gehört seither der Vergangenheit an. Das Heimspiel gegen den SC Freiburg war nicht nur das Finale dieser Bundesliga-Saison sondern gleichzeitig auch der Schlusspunkt des Vereins, der in der Vergangenheit insgesamt 7 Meistertitel und 4 Erfolge in der Champions League sammeln konnte. 

Der deutsche Rekordmeister im Frauenfußball wird ab dem kommenden Monat ebenfalls unter dem Namen Eintracht Frankfurt auftreten und damit auch versuchen, wieder so erfolgreich zu sein, wie in der Vergangenheit. „Natürlich wollen wir oben anklopfen und sobald wie möglich auch wieder international spielen. Klar ist aber, dass wir einen organischen Entwicklungsprozess anstreben und nichts überstürzen“,so FFC-Manager Siegfried Dietrich gegenüber der dpa.

Der neue Fusionsverein müsse „kluge strategische Aktivitäten starten, um dem gerecht zu werden, was Frankfurt als Standort im Frauenfußball verdient – nämlich vorne dabei zu sein“,so Dietrich weiter. Die Frankfurter erhoffen sich durch diesen Schritt eine Weiterentwicklung des Bereichs Frauenfußball, das sowohl in Deutschland als auch im Rest von Europa wahrgenommen werden soll. Aktuell ist das Team rund um Goalgetterin Laura Freigang (16 Treffer) nur auf Rang 6 der Tabelle. Leider werden die Frankfurter die letzte Saison unter dem Namen FFC also eher im Mittelfeld der Tabelle abschließen. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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