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Schalke: Wagners Ausreden

Natürlich können wie Schalker in diesen Wochen immer wieder auf die Verletzungsliste verweisen, wenn man nach den aktuellen Ergebnissen und Leistungen fragt. Unter anderem fallen derzeit Kapitän Mascarell, Abwehrboss Sané und die beiden Toptorschützen Serdar und Harit aus. Letztendlich klingt es bei Wagner aber immer mehr nach Ausrede, denn für die gezeigten Leistungen können auch die Ausfälle nicht allein verantwortlich sein. 

Wenn man sich die Aufstellung der Schalker vom Wochenende anschaut, könnte man meinen, dass dieses Personal durchaus dazu in der Lage sein sollte, die Wolfsburger zu schlagen. Nübel, der jetzt zu den Bayern gehen und durchaus einmal Nationalkeeper werden könnte, im Tor. In der Abwehr stand Toptransfer Kabak, zudem ein großes Abwehrtalent vom FC Barcelona, Miranda, und dann noch ein Oczipka und ein Caligiuri, die zusammen stolze 712 Profispiele auf dem Buckel haben und damit wohl über genug Erfahrung verfügen sollten. 

Im Mittelfeld stand mit McKennie ein US-Nationalspieler, der mittelfristig das Gesicht des FC Schalke werden soll. Hinzu kommen noch zwei österreichische Nationalspieler mit Schöpf und Gregoritsch sowie der Waliser Matondo. Hinzu kamen im Laufe der Partie noch der Neuzugang Raman, der so wie Kabak vor der Saison bewusst unter Vertrag genommen wurde. Fakt ist, dass der Kader nicht so schlecht ist, wie es die letzten Spiele vermuten ließen. Haben die Schalker jetzt ein Problem mit der Mentalität oder brauchen sie einen Trainer, der in dieser Saison voran geht und ein Zeichen setzt? 

Fakt ist, dass es nach dieser Saison eine interne Analyse geben wird und dann wird es auch Schlüsse geben, die Wagner als Trainer betreffen werden. Die Frage ist dann natürlich, ob der Coach weiter an Bord bleiben darf oder nicht. 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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