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Mainz: Auf und ab

Man hätte meinen können, dass die Mainzer nach dem Sieg gegen Bremen und dem damit verbundenen Klassenerhalt eine große Feier folgen lassen, allerdings gab es wohl nur ein gemeinsames Abendessen im Hotel und einen anschließenden Urlaub bis zum kommenden Mittwoch. Der eine oder andere wird sich in dieser Zeit natürlich Gedanken machen, warum man in dieser Saison so lange zittern musste. Unter anderem ist dabei von Karim Onisiwo die Rede. 

Der Österreicher ist schon seit 2016 im Klub und ist damit einer der dienstältesten Mainzer im Kader: „Es begleitet uns die vergangenen Jahre, zum Ende hin war es schon öfter etwas knapper“,so der 28-Jährige. Auch in dieser Saison hat es am Ende doch noch geklappt und die Mainzer können sich auf das 12. Bundesliga-Jahr in Folge freuen. Dabei haben viele Experten die 05er zwischenzeitlich sogar abgeschrieben: „Jetzt haben wir bewiesen, was wirklich in der Mannschaft steckt. Wir haben am Mittwoch ein Top-Spiel gemacht gegen Dortmund, gegen Bremen hat jeder daran geglaubt, dass wir den Sack zumachen. Da sieht man, was eine Einstellung ausmacht“,so Onisiwo.

Der Stürmer weiß aber auch nicht wirklich, warum die Mainzer in dieser Saison so oft verschiedene Gesichter gezeigt haben. „Das muss man über eine gesamte Saison schaffen. Es gab sehr viele Höhen und viele Tiefen“, so der Stürmer, der aber zumindest auch sehen konnte, wie sich die Mainzer mit steigendem Druck auch in Sachen Leistung meistens noch steigern konnten. Zum Schluss wurden die wichtigen Ergebnisse eingefahren. „Man hat in jedem Zweikampf gemerkt, was auf dem Spiel steht. Für uns war es wichtig, sich komplett reinzuwerfen“, so Sportvorstand Rouven Schröder nach der Partie gegen die Bremer, als man zwischenzeitlich sogar den Anschlusstreffer hinnehmen musste: „Wie sich die Jungs nach der kleinen Delle rausgeboxt haben, das war Mainz 05 und ein super Gefühl.“ 

Auch Onisiwo hat hier seinen Anteil, denn er kam nach der Halbzeit für Quaison aufs Feld und beackerte über 45 Minuten die rechte Außenbahn. Sein Trainer Achim Beierlorzer hatte für die Umstellung eine ganz klare Begründung: „Robin hat ein ganz wichtiges Tor geschossen, sich aber dann eine Gelbe Karte eingefangen, und er war für mich nicht so richtig im Spiel. Ich wollte kein Risiko eingehen und ich habe mir erhofft, dass wir mit Levin Öztunali noch einmal einen ganz schnellen Spieler bringen können, der zuverlässig seine Defensivarbeit verrichtet.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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