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Hertha: Labbadia gegen alten Klub

Ist der Bruno-Effekt schon vorbei? Nach drei Niederlagen will die Hertha endlich wieder punkten, doch die Aufgabe könnte leichter sein. Am Samstag ist die Werkself aus Leverkusen zu Gast. Für Labbadia ein kleines Wiedersehen, denn er war bereits Trainer der Rheinländer. 

Bruno Labbadia will nichts davon hören, dass bei seinen Jungs die Luft raus ist, da es im Grunde in den letzten Spielen um nicht mehr viel geht. „In Freiburg war das ein Fight mit hoher Intensität von beiden Mannschaften. Da hab‘ ich nichts von Luft raus gesehen, wir sind bis zum Anschlag gegangen“,so der Trainer. Nicht unrichtig, denn nach dem schlechten 1:4 gegen Frankfurt folgte durchaus ein besseres Spiel gegen die Freiburger, auch wenn es am Ende nicht zu einem Punkt reichte. 

Am Ende waren es zwei individuelle Patzer von Keeper Rune Jarstein beim Freistoß von Vincenzo Grifo und von Vladimir Darida vor dem 1:2. „Wir sind in den letzten Spielen unter Wert weggegangen“,so auch Michael Preetz, der Geschäftsführer Sport, der auch weiß, dass es in Sachen Personal auch eher dünn aussieht. „Die Mannschaft geht an Grenzen. Das ist nicht so einfach, wenn man neun Spieler ersetzen muss. Die, die da sind, geben Vollgas“, so Labbadia. Bis auf Abwehrchef Dedryck Boyata wird aber kein Akteur rechtzeitig für das kommende Spiel fit werden oder zurückkehren. 

Maximilian Mittelstädt ist krank, Salomon Kalou aufgrund seines Videos weiterhin suspendiert und dann kommen noch Per Skjelbred, Karim Rekik, Marius Wolf, Javairo Dilrosun, Mathew Leckie, Thomas Kraft, Santiago Ascacibar und Luca Netz hinzu, die alle mit Verletzungen zu kämpfen haben. Dennoch erwarten die Verantwortlichen, dass sich alle Spieler noch einmal richtig ins Zeug legen, auch wenn sowohl nach oben als auch nach unten in der Tabelle nicht mehr viel passieren wird. 

Dabei erinnern sich die Herthaner gerne an das Hinspiel, als man kurz vor Weihnachten mit 1:0 gewinnen konnte, damals allerdings noch unter Jürgen Klinsmann. „Es geht um drei Punkte, ich muss die Spieler nicht motivieren“,so Labbadia: „Wir spielen gegen eine der talentiertesten Mannschaften der Liga, die seit Jahren herausragende Einzelspieler hat. Wir werden versuchen, alles dagegenzusetzen, was wir haben, und müssen sehr, sehr geschlossen auftreten.“

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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