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Freiburg: Perfektes Spiel – Niederlage

Der SC Freiburg hat seit der Krise noch immer kein Spiel gewonnen. Auch beim 0:1 gegen Leverkusen am Freitag gab es wieder nichts zu holen. Unter anderem ärgerte sich Nils Petersen nach der Partie schwarz, allerdings in erster Linie über sich selbst.

Da war mehr drin. Die Freiburger haben ihr Heimspiel gegen Leverkusen knapp verloren. Christian Streich entlud seinen Frust nach dem Abpfiff an einer Wasserflasche. „Mindestens einen Punkt hätten wir auf jeden Fall verdient gehabt“, so der Coach, der damit der Meinung seiner Spieler entsprach und sogar von einer fast perfekten Leistung gesprochen hat: „Wenn eine in der Nähe gelegen hätte, wäre die wahrscheinlich auch weggeflogen“, so Kapitän Christian Günter über seinen Trainer am DAZN-Mikrofon: „Extrem bitter. Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht. Mindestens einen Punkt hätten wir auf jeden Fall verdient gehabt.“

Die Werkself konnte in Person von Kai Havertz gleich den ersten Schuss aufs Tor zur Führung nutzen. Kein besonders schönes Tor, was im Nachhinein für die Freiburger gleich doppelt ärgerlich ist, zumal man kurz vorher durch Lucas Höler die große Chance hatte, selbst in Führung zu gehen. Der Angreifer scheiterte allerdings im 1 gegen 1 an Leverkusens Keeper Lukas Hradecky und den eigenen Nerven. Auch Petersen hatte kurz vor Schluss die große Chance auf den Ausgleich. „Ich treffe ihn nicht optimal, so war er haltbar für Hradecky“, so der Angreifer: „Das ärgert mich selbst am meisten.“ In den letzten 10 Spielen gegen Leverkusen konnte der SC in 7 Partien keinen eigenen Treffer markieren. Bleibt abzuwarten, ob man in den kommenden Wochen noch die Wende einleiten kann.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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