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Freiburg: Hammerprogramm unter der Woche

Bei den Freiburgern ist in dieser Saison eigentlich alles in Ordnung. Dabei lässt sich Trainer Christian Streich auch davon nicht die Laune verderben, dass seine Kicker in der Rückrunde bisher die Effizienz etwas vermissen lassen. Am morgigen Dienstag geht es ab 20.30 Uhr gegen die Frankfurter, die sich derzeit in keiner guten Verfassung befinden. Vor dem Spiel haben die Freiburger ihrerseits mit Verletzungsproblemen zu kämpfen.

Christian Streich wünscht sich in einigen Momenten die Effizienz der Hinrunde zurück. Die kurze Vorbereitung nach der Corona-Pause hat den Breisgauern offensichtlich nicht in die Karten gespielt. Die Torausbeute ist jedenfalls nicht zufriedenstellend. Das war auch schon vor der Krise so, obwohl man gerade in der Zeit von kontaktlosem Training den Fokus sehr auf den Torabschluss gelegt hat. Schon nach dem 1:1 gegen Leipzig in der Vorwoche hatte Streich sich darüber aufgeregt, dass man einen Treffer nach Standard nicht bekam. Bei der 0:1-Pleite gegen Bremen kam es dann erneut dazu, dass ein Treffer nicht anerkannt wurde.

Aus dem Spielfluss heraus haben die Bremer gegen die Freiburger einige Chancen zugelassen, doch sowohl Nils Petersen, Roland Sallai als auch Nicolas Höfler kamen nicht an Keeper Jiri Pavlenka vorbei. Es fehlte die nötige Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. In der kompletten Rückrunde bringt der SC gerade einmal 0,8 Tore pro Spiel zustande, während es in der Hinrunde noch einen Schnitt von 1,6 Toren gab. Dabei hat sich die Anzahl der Schüsse und Chancenqualität kaum bis gar nicht verändert. „Fakt ist, dass wir ordentlich strukturiert spielen, aber wir haben zu wenig Ertrag für den Aufwand, den wir betreiben“, so Streich.

Er bezog sich dabei vor allem auf Sallai, der gegen Bremen in der Offensive immer auffällig war. Eigentlich hat der Ungar eine sehr gute Entwicklung in Freiburg genommen, „aber natürlich ist er längst nicht am Ende in puncto Ruhe und in puncto Effizienz in seinen Aktionen. Das ist deutlich besser geworden, vorher war es oft wild, jetzt wird es effizienter und besser, aber noch nicht effizient genug“. Gleiches gilt auch für den südkoreanischen Nationalspieler Chang-Hoon Kwon: „Jetzt müssen wir die Spieler nochmal verbessern, dass wir nochmal mehr Effizienz kriegen“, so der SC-Trainer, der aber auch weiß, dass in dieser Woche nicht viel Zeit bleibt, denn am Dienstag geht es gegen Frankfurt und dann schon am Freitag gegen Leverkusen zur Sache.

Vor allem die Partie gegen Frankfurt birgt Gefahren, da die Eintracht immer wieder mit unterschiedlichen Systemen antritt, was die Vorbereitung auf das Spiel natürlich besonders interessant macht. Streich geht allerdings mit seiner gewohnten Lässigkeit an die Aufgabe heran. „Keine Ahnung, wie sie spielen werden“, so der Trainer, „wir müssen von unserer eigenen Taktik ausgehen.“ Derweil ist noch nicht geklärt, ob mit Robin Koch einer der wichtigsten Spieler auf dem Platz stehen kann. Des Weiteren ist auch der Ex-Frankfurter Luca Waldschmidt noch nicht bei 100%, obwohl er eigentlich schon gegen Bremen sein Comeback feiern wollte. Bleibt abzuwarten, welche 11 Spieler es dann am Ende richten sollen.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: 
 
 

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