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Bayern: Lewandowski vor der 300

Die Bayern haben aus den letzten 12 Spielen in der Bundesliga insgesamt 11 Siege und ein Remis eingefahren. Nun geht es aber gegen die Frankfurter. Das Hinspiel haben die Münchner wohl nicht in bester Erinnerung, allerdings hat man beim Rekordmeister wohl nicht den unbedingten Bedarf an Revanche sondern geht die Partie an, wie jede andere in der Bundesliga.

Im Endspurt der Saison müssen sich die Bayern eigentlich fast nur noch um die Dortmunder Gedanken machen. Vor der englischen Woche machte Trainer Hansi Flick aber klar, dass die Gedanken derzeit nur beim nächsten Spiel gegen die Frankfurter sind. „Dortmund spielt noch überhaupt keine Rolle. Frankfurt ist der nächste Schritt, den wir gehen wollen, danach können wir uns Gedanken über das Spiel am Dienstag machen“, so Flick, der aber auch weiß, dass die Bayern die letzten 10 Heimspiele gegen die Hessen gewonnen haben. Hinzu kommt noch, dass die Frankfurter im Moment nicht besonders gut in Form zu sein scheinen: „Frankfurt ist eine Mannschaft mit viel Herz. Sie verteidigen gut nach vorne und bringen viel Dynamik ins Spiel gegen den Ball“, so der 55-Jährige auf der virtuellen Pressekonferenz.

Angeblich hat er auch das heftige 1:5 aus dem Hinspiel nicht mehr im Kopf. Danach nahm er immerhin den Platz vom ehemaligen Trainer Niko Kovac ein. „Das war für uns alle ein herber Nachmittag, Frankfurt hat uns mit seiner Dynamik überrollt. Ich halte aber nichts davon zu sagen, wir hätten noch eine Rechnung offen. Es ist ein ganz anderes Spiel mit ganz anderen Voraussetzungen“, so Flick. Zumindest die personellen Entscheidungen dürften nun schon einen Einfluss auf das Spiel gegen Dortmund am kommenden Dienstag haben. Beim Abschlusstraining vermisste man den angeschlagenen Thiago, während Serge Gnabry schon auf dem Weg der Besserung ist. Derweil muss sich in der Viererkette 80-Millionen-Transfer und Weltmeister Lucas Hernandez weiter mit seinem Platz auf der Bank anfreunden: „David Alaba und Jerome Boateng haben in der Innenverteidigung hervorragende Leistungen gezeigt, unsere Defensive hat die wenigsten Gegentore bekommen, da setzt man als Trainer auf Sicherheit.“

Für die Bayern wird es das insgesamt 1867. Spiel in der Bundesliga. Damit zieht man mit dem HSV gleich, der aktuell noch in der 2. Liga zu Gange ist. Mehr Spiele im Deutschen Oberhaus hat nur Weder Bremen (1891). Ein weiteres großes Jubiläum könnte Angreifer Robert Lewandowski feiern, denn dieser könnte mit zwei direkten Torbeteiligungen die magische Marke von 300 durchbrechen. Aktuell hat er 228 Tore erzielt und 70 Treffer vorbereitet.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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