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Hoffenheim: Elmkies feier Debüt

Die Hoffenheimer haben den Restart mit dem Spiel gegen die Hertha gründlich in den Sand gesetzt. Das 0:3 vor leerer Tribüne war ein Schlag in den Nacken, doch für Ilay Elmkies war es dennoch ein ganz besonderer Tag, den er nie in seinem Leben vergessen wird.

Um ein Haar hätte man die Personalie überhaupt nicht wahrgenommen. Nach den 2 Monaten Pause war alle Aufmerksamkeit auf den Restart gelegt und dann kam auch noch die bereits 8. Heimniederlage für die TSG in dieser Saison hinzu. Damit haben die Kraichgauer den eigenen Negativwert aus der Saison 2012/13 bereits jetzt eingestellt. Hinzu kommt durch das 0:3 gegen die Berliner ein weiterer Negativrekord, denn bisher musste man noch nie 34 Gegentore in der höchsten deutschen Spielklasse hinnehmen. In der Tabelle der Heimgegentore liegen die Hoffenheimer an letzter Stelle, selbst Paderborn, der kommende Gegner, hat zuhause 3 Gegentreffer weniger kassiert. Die Statistik wird aller Voraussicht nach noch schlechter werden, denn in dieser Saison stehen noch 3 Heimspiele an.

Ilay Elmkies wird sich trotzdem immer positiv an diesen Tag erinnern, denn für den Mittelfeldspieler der TSG war es das erste Spiel in der Bundesliga. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit wurde er von seinem Trainer Alfred Schreuder eingewechselt. Beim Stand von 0:3 konnte er natürlich nicht mehr viel ausrichten, allerdings zeigt es dennoch sein Standing im Verein, dass er vom Trainer berücksichtigt wird. Elmkies wurde 2000 in Israel geboren und kam im Alter von 15 Jahren nach Sinsheim. Der flexible Mittelfeldspieler absolvierte alle Jugendteams der TSG und wurde nun in den Profikader berufen. Zuletzt hat er einen Vertrag bis 2023 unterschrieben.

Elmkies war gegen Berlin bereits der dritte Jugendspieler der TSG, der in die Partie kam. Zuvor kam schon Maximilian Beier für den angeschlagenen Ihlas Bebou und Dennis Geiger für Sebastian Rudy in die Partie. Mit Christoph Baumgartner, Stefan Posch und Kevin Akpoguma waren schon drei Eigengewächse in der Startformation und mit Lucas Ribeiro (21), Melayro Bogarde (17) und Chinedu Ekene (20) saßen drei weitere Talente auf der Bank. Die TSG beweist damit mal wieder, dass sie kein zusammengekaufter Haufen sind, sondern sich definitiv auf eine sehr gute Jugendarbeit berufen können.

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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