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Hertha: Kalou rudert zurück

Am Montag erst ist Salomon Kalou mit seinem Kabinen-Video in ein tiefes Fettnäpfchen getreten. Nachdem er sich bereits oberflächlich entschuldigt hatte, kam nun ein vollständiges Statement des suspendierten Hertha-Kickers. 

Unter anderem zeigte sich Kalou in dem Video, wie er mit einigen Mannschaftskollegen abklatschte und damit komplett die Hygiene-Regeln missachtete. „Seit wir zurück sind aus der Quarantäne, werden wir wöchentlich auf den Erreger getestet. Bei uns gab es keine weiteren positiven Testergebnisse. Und da sollen wir uns nicht die Hand geben?“, so der 34-Jährige nun im Gespräch mit dem „Spiegel“ uneinsichtig. Er wollte angeblich nicht den Eindruck erwecken, zu sorglos mit der Situation umzugehen:  „Sonst wären wir ja nicht alle negativ getestet worden.“

Dennoch entschuldigt er sich erneut: „Das Video hätte ich niemals machen dürfen. Es war respektlos, und dafür möchte ich mich aufrichtig entschuldigen. Aber ich bin mehr als diese fünf schlechten Minuten, die man dort von mir in der Kabine sieht“, so Kalou, der weiterhin hinter den Maßnahmen der DFL steht, die zu einer Fortsetzung der Saison verordnet wurden: „Das Konzept, das aufgestellt wurde, ist trotzdem gut. Man soll jetzt nicht alles wegen eines Videos in den Müll werfen.Man macht Fehler im Leben. Dafür muss man gerade stehen.“

Kalou will nun selbst beweisen, „dass ich ein gutes Vorbild sein kann. Ich laufe nicht auf der Straße rum und gebe Leuten die Hand. Ich trage eine Maske, wenn ich einkaufen gehe wie jeder andere auch. Ich war nie jemand, der nur an sich denkt.“ Ob diese Entschuldigung nun aussagekräftig und erst gemeint ist, nachdem er sich direkt erneut dafür gerechtfertigt hat? 

Kategorie: Bundesliga, News Tags: ,
 
 

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